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Die FIFA: Alle Infos zum Weltfußballverband im Überblick

Aktualisiert:

von Rebecca Rudolph

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Die FIFA: Infos zum Weltfußballverband

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Der mächtigste Verband im Weltfußball: Die FIFA organisiert Weltmeisterschaften, regelt den Sport und sorgt immer wieder für Skandale. Von Milliarden-Einnahmen über Reformen bis zu Korruptions- und Menschenrechtsdebatten: Das steckt hinter der FIFA.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die FIFA ist seit 1904 der weltweite Dachverband des Fußballs, organisiert unter anderem die Weltmeisterschaften und erzielt dabei Milliardeneinnahmen, vor allem durch TV‑Rechte.

  • Neben Reformen, neuen Wettbewerben und Regeländerungen steht der Weltverband seit Jahren wegen Korruption, politischer Nähe zu Trump und Menschenrechtsfragen massiv in der Kritik.

  • Besonders Entscheidungen wie die WM‑Vergaben an Katar und Saudi‑Arabien sowie Skandale um frühere Funktionäre haben das Image der FIFA nachhaltig beschädigt.

Das macht die FIFA

Seit 1904 ist die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) der weltweite Dachverband des Fußballs. Die Organisation ist für die weltweite Förderung und Organisation des Fußballs zuständig.

Zu einer der wichtigsten Aufgaben der FIFA gehört die Veranstaltung und Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft. Derzeit bereitet die FIFA die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vor, die gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet wird. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 statt und ist mit 48 teilnehmenden Teams und 104 Spielen die größte WM der Geschichte.

Auch die zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften sind bereits verplant: Die FIFA hat die WM 2030 an Spanien, Marokko und Portugal sowie für jeweils ein Eröffnungsspiel nach Argentinien, Paraguay und Uruguay vergeben. Die Zusage für die WM 2034 ging an Saudi-Arabien.

Die FIFA regelt den Fußball

Die FIFA ist eine Art Regierung in der Welt des Fußballs. Die Aufgabe der FIFA ist es nach eigenen Angaben, den Fußball zu regeln und ihn in der ganzen Welt voranzutreiben. Die Struktur der FIFA wurde seit 2016 dafür umfassend reorganisiert. Damit will die FIFA als Organisation den Fußball effizienter unterstützen, den Sport modernisieren und ihn im Interesse der gesamten Welt fördern.

Ihre Vision: Fußball überall auf der Welt offen und inklusiv gestalten. Das Ziel der FIFA ist es, mindestens 50 Nationalmannschaften und 50 Vereine von allen Kontinenten zu haben, die auf einem wettbewerbsfähigen Spitzenniveau antreten können.

Die FIFA vergibt auch Strafen, beispielsweise an Länder, die sich nicht an die FIFA-Regeln halten. Auch einzelne Spieler:innen können von der FIFA bestraft werden.

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Einnahmen, Ausgaben und Gewinn der FIFA

Die FIFA generiert mit der Fußball-Weltmeisterschaft erhebliche Einnahmen. Für den Finanzzyklus 2019 bis 2022, der die WM in Katar umfasste, verzeichnete der Weltverband Gesamteinnahmen von 7,568 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil haben dabei die Verkäufe von TV-Rechten. Für den kommende WM 2026 rechnet die FIFA mit Einnahmen in Höhe von fast neun Milliarden US-Dollar, wie die "Sportschau" berichtete.

Zu den Ausgaben gehören unter anderem die Ausschüttungen an die Mitgliedsverbände und Konföderationen. Auf ihrer Homepage informiert die FIFA, dass es im aktuellen Zyklus (2023–2026) rund 2,25 Milliarden US-Dollar über ihr Entwicklungsprogramm "FIFA Forward 3.0" waren. der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat, wie jeder Verband, in diesem Zeitraum Anspruch auf Zahlungen in Höhe von insgesamt acht Millionen US-Dollar.

Wie die FIFA auf ihrer Homepage berichtet, belief sich der operative Gewinn von 2019 bis 2022 auf 945 Millionen US-Dollar. Für den Zeitraum 2023 bis 2026 prognostiziert die FIFA einen deutlichen Anstieg der Einnahmen auf rund elf Milliarden US-Dollar. Die Reserven des Weltverbands lagen zum Ende des letzten Zyklus (2022) auf einem Rekordniveau von knapp vier Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Zuwachs von 45 Prozent im Vergleich zum Ende des vorherigen WM-Zyklus 2018 in Russland.

Geschichte der FIFA: Gründung und frühe Entwicklung

Anfang des 20. Jahrhunderts stieg das Interesse und die Popularität am internationalen Profi-Fußball. Um die Organisation von Fußballspielen und Turnieren zu erleichtern, schlossen sich einige nationale Fußballverbände zusammen. Am 21. Mai 1904 wurde der Fußball-Weltverband FIFA (Fédération Internationale de Football Association) in Paris von dem Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann und dem Franzosen Robert Guérin gegründet. Seither ist die FIFA als übergeordneter Fußball-Weltverband für die Organisation des Profisports und die Weltmeisterschaft zuständig.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Belgien, Dänemark, Frankreich, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, Spanien und Deutschland. Dabei einigten sich die Länder auf verschiedene Regeln. Der erste Präsident der FIFA war der Franzose Robert Guérin. Nach und nach schlossen sich immer mehr Länder vor allem aus Europa der FIFA an.

Vier Jahre nach der Gründung fand das erste von der FIFA organisierte Turnier der Herren im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1908 in London statt. Das erste nicht-europäische Mitglied war 1909 Südafrika, drei Jahre später folgte Argentinien. Durch den Ersten Weltkrieg stand die FIFA fast vor dem Aus, da einige Länder wie England, Schottland, Wales und Nordirland nicht gegen ihre ehemaligen "Kriegsgegner" spielen wollten.

Im Jahr 1918 sicherte der niederländische FIFA-Mitgründer Carl Hirschmann mit seinem ehrenamtlichen Engagement als Sekretär und Interimspräsident das Überleben des Fußball-Weltverbandes nach dem Krieg und dem Tod von Präsident Daniel Burley Woolfall. Den Aufschwung schaffte die FIFA erst 1921, als der Franzose Jules Rimet zum Nachfolger gewählt wurde.

Die FIFA zählte bis zu dessen Rücktritt 1954 bereits 85 Mitglieder. 1930 organisierte Rimet gemeinsam mit dem Uruguayer Enrique Buero die erste Weltmeisterschaft.

Seit 1991 vergibt die FIFA auch den Weltfußballer-Preis, wobei der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus der erste Gewinner war. Von 2010 bis 2015 schloss die FIFA eine Kooperation mit der Amaury-Gruppe ab, in dieser Zeit wurde der Weltfußballer-Preis als "FIFA Ballon d'Or" vergeben.

Die FIFA verlegte 1932 ihren Hauptsitz von Paris nach Zürich. 2007 wurde hier das 180 Millionen Euro teure Bürogebäude "Home of FIFA" auf dem Zürichberg eingeweiht.

Mittlerweile zählt die FIFA 211 Mitgliedsverbände. Der aktuelle Präsident der FIFA ist seit Februar 2016 der Italo-Schweizer Gianni Infantino.

Auch in den News:

Welche Wettbewerbe organisiert die FIFA?

Die FIFA organisiert unter anderem die folgenden Wettbewerbe:

  • Seit 1908: Olympisches Fußballturnier der Männer mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC)

  • Seit 1930: Fußball-Weltmeisterschaft der Herren

  • Seit 1977: U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Herren

  • Seit 1989: Futsal-Weltmeisterschaft der Herren

  • Seit 1991: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen

  • Seit 1996: Olympisches Fußballturnier der Frauen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC)

  • Seit 2000: FIFA-Klub-Weltmeisterschaft der Herren

  • Seit 2002: U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen

  • Seit 2021: FIFA-Arabien-Pokal der Herren

  • Seit 2025: Futsal-Weltmeisterschaft der Frauen

  • Ab 2028: FIFA-Klub-Weltmeisterschaft der Frauen


Die FIFA und ihre Skandale

Seit Jahren steht der Fußball-Weltverband wegen Korruption und Vetternwirtschaft in der Kritik. Der FIFA wird vorgeworfen, ihre monopolartige Stellung auszunutzen, da es im Weltfußball – anders als in vielen anderen Sportarten – nur einen internationalen Dachverband gibt.

Besonders der frühere FIFA-Präsident João Havelange und sein ehemaliger Schwiegersohn Ricardo Teixeira sahen sich schweren Anschuldigungen ausgesetzt. Ihnen wurde vorgeworfen, während ihrer Zeit bei der FIFA Schmiergelder in Millionenhöhe angenommen zu haben. Beide sollen in die ISL/ISMM-Schmiergeldaffäre verwickelt gewesen sein. Mehrere Medienhäuser, wie unter anderem die "Süddeutsche Zeitung" (SZ), berichteten auf Basis offizieller Gerichtsdokumente der Staatsanwaltschaft Zug darüber.

Demnach soll Havelange rund 1,5 Millionen Schweizer Franken erhalten haben, während Teixeira zwischen 1992 und 1997 mindestens 12,7 Millionen Franken kassiert haben soll. In der Folge legte Havelange seinen Titel als FIFA-Ehrenpräsident nieder, Teixeira schied aus der FIFA-Exekutive aus. Die FIFA selbst wurde wegen organisatorischer Mängel zu einer Geldstrafe von rund zwei Millionen Euro verurteilt.

Auch der langjährige FIFA-Präsident Sepp Blatter war immer wieder Teil von Skandalen. Bereits seine Wahl 1998 galt als umstritten, später wurden Vorwürfe laut, er habe afrikanische Wahlberechtigte bestochen. Ein interner Bericht aus dem Jahr 2002 warf ihm Machtmissbrauch und Korruption vor, blieb jedoch zunächst folgenlos. Bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2015 wurde Blatter sogar für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt, bevor er von seinem Posten zurücktrat.

Die FIFA-Ethikkommission sperrte ihn für acht Jahre, zudem leitete die Schweizer Bundesanwaltschaft Ermittlungen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung ein. Blatter soll Fernsehrechte unter Marktwert verkauft sowie zwei Millionen Schweizer Franken an Michel Platini gezahlt haben. Beide mussten sich wegen Betrugs und Urkundenfälschung verantworten, wurden 2022 jedoch vollständig freigesprochen. Zuletzt hatte man von Joseph S Blatter gehört, weil er einen Fan-Boykott der WM-Spiele in den USA vorgeschlagen hatte.

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Einen der größten Einschnitte erlebte der Weltfußball bereits im Mai 2015, als Ermittler:innen im Zürcher Luxushotel Baur au Lac mehrere FIFA-Funktionäre und Sportmanager wegen Bestechungsverdachts festnahmen. Die Bilder der Razzia rückten die Korruption im Weltfußball dauerhaft ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. In Bezug auf diesen Skandal protestierten Bayern-München-Fans bei der Club-WM im Juni 2025 mit einem Banner gegen die FIFA: "Zehn Jahre Baur au Lac - der Weltfußball wird noch schlechter regiert als zuvor! Zerschlagt die FIFA!"

Ein weiterer massiver Imageschaden entstand durch die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar. Bereits bei der Entscheidung kamen Zweifel an der Fairness des Prozesses auf. Ein internes Gutachten bewertete die katarische Bewerbung unter anderem wegen Klima, Infrastruktur und Menschenrechtslage als schwächste Einreichung. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelte wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung und Geldwäscherei.

Auch sportpolitische Entscheidungen sorgten für Proteste. Bei der WM 2022 kündigte die FIFA Sanktionen gegen Spieler an, die mit der One‑Love‑Kapitänsbinde ein Zeichen gegen Homophobie, Rassismus und Antisemitismus sowie für Menschen- und Frauenrechte setzen wollten. Die Drohung löste weltweit Kritik aus.

Ebenso steht FIFA-Präsident Gianni Infantino immer wieder in der Kritik, wirtschaftliche Interessen über ethische Werte zu stellen. Beispielsweise reichte im Dezember 2025 die britische Menschenrechtsorganisation FairSquare bei der FIFA-Ethikkommission eine Beschwerde mit dem Vorwurf der Verletzung der politischen Neutralität wegen seiner Nähe zu Trump ein, unter anderem durch einen Instagram-Post, in dem Infantino schrieb, Trump verdiene "zweifellos den Friedensnobelpreis". Der US-Präsident droht im Gegenzug mit einem Anruf bei Infantino Austragungsorte bei der der WM zu streichen.

Präsident Donald J. Trump verdient für sein entschlossenes Handeln zweifellos den Friedensnobelpreis

Gianni Infantino in einem Instagram-Beitrag vom 9. Oktober 2025

Für internationale Schlagzeilen sorgte zudem ein sexualisierter Übergriff, der sogenannte "Kuss-Skandal". 2023 sperrte die FIFA den damaligen Präsidenten des spanischen Fußballverbandes, Luis Rubiales, für drei Jahre. Rubiales hatte bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale der Frauen am 20. August 2023 die spanische Weltmeisterin Jennifer "Jenni" Hermoso auf den Mund geküsst. Hermoso erklärte anschließend, der Kuss sei gegen ihren Willen erfolgt. Trotz späterer Entschuldigung bestritt Rubiales einen Übergriff und trat schließlich als Verbandspräsident zurück.

Auch im Rahmen der Vergabe der nächsten Weltmeisterschaft 2034 machte die FIFA negative Schlagzeilen. Die Organisation vergab das Turnier im Jahr 2024 an Saudi-Arabien, trotz massiver Kritik von Menschenrechtsorganisationen. Human Rights Watch sprach von "eklatanten Menschenrechtsverletzungen". Amnesty International kommentierte, die "rücksichtslose Entscheidung" der FIFA werde "viele Menschenleben gefährden". Die FIFA attestierte Saudi-Arabien lediglich ein "mittleres" Risiko in Menschenrechtsfragen.

Bei der WM-Auslosung in Washington im Dezember 2025 verlieh FIFA-Präsident Gianni Infantino den neu eingeführten FIFA-Friedenspreis an US-Präsident Donald Trump. Diese Entscheidung löste massive Kritik aus. Britische Medien sprachen von einer "düsteren Zurschaustellung politischer Speichelleckerei" und "Gianni Infantinos erniedrigendem Verhalten". Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte, es gebe kein transparentes Verfahren für die Preisvergabe.

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Regeländerungen und Neuerungen der FIFA

Regeländerungen im Fußball

Die Regelhüter der FIFA beschäftigen sich aktuell mit mehreren tiefgreifenden Anpassungen, die das Spiel spürbar verändern könnten:

  • Erweiterte VAR-Befugnisse: Der Videoschiedsrichter soll künftig auch bei Gelb‑Roten Karten eingreifen dürfen. Bei der WM 2026 könnte der VAR zudem erstmals falsche Entscheidungen bei Eckbällen überprüfen.

  • Abseitsregel: Seit 2020 testet die FIFA einen Vorschlag von Arsène Wenger. Demnach würde kein Abseits mehr vorliegen, wenn sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler befindet.

  • Acht‑Sekunden‑Regel: In dieser Saison wurde festgelegt, dass Torhüter den Ball höchstens acht Sekunden in den Händen halten dürfen. Erfolgt kein rechtzeitiges Abspiel, wird ein Eckstoß für den Gegner verhängt. Eine Ausweitung dieser Regel auf Einwürfe und Abstöße wird derzeit geprüft.


Neue Wettbewerbe und Turnierformate

  • Club‑WM: Vom 14. Juni bis 13. Juli 2025 wurde in den USA erstmals die vollständig neu konzipierte Club‑WM mit 32 Mannschaften ausgetragen – ein Wettbewerb, mit dem die FIFA unter Präsident Gianni Infantino zusätzliche Einnahmen erzielen möchte.

  • WM‑Aufstockung auf 48 Teams: Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gehen erstmals 48 statt bislang 32 Nationalteams an den Start. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104.

  • Frauen‑WM mit 48 Teams: Ab dem Jahr 2031 wird auch die Frauen‑Weltmeisterschaft auf 48 teilnehmende Mannschaften erweitert, was ebenfalls 104 Spiele statt bisher 64 bedeutet.

  • Frauen‑Champions‑League‑Reform: Zur Saison 2025/26 wird der Modus der Champions League der Frauen grundlegend geändert. Anstelle von Gruppen tritt ein Ligasystem, zudem wächst das Teilnehmerfeld von 16 auf 18 Teams.

  • Nations‑League‑Änderung: Ab Herbst 2026 werden die ersten vier Partien der Nations League gebündelt ausgetragen – im Zeitraum vom 24. September bis 6. Oktober und im Rhythmus von drei bis vier Tagen.

  • Längere Länderspielphase: Ab der Saison 2026/27 werden die bisherigen Länderspielfenster im September und Oktober zusammengelegt. Entstehen soll eine 16‑tägige Phase vom 21. September bis 6. Oktober, in der jedes Nationalteam vier Länderspiele absolviert.

Reformen, Technik und Schutzmaßnahmen im internationalen Sport

Zum Schutz für schwangere Spielerinnen und Mütter hat die FIFA 2020 einen globalen Mindeststandard mit mindestens 14 Wochen Mutterschaftsurlaub bei mindestens zwei Dritteln des Gehalts sowie Kündigungsschutz eingeführt. Parallel schreiten technologische Neuerungen voran: Ab 2026 läuft in den Stadien der 1. und 2. Bundesliga die Nachspielzeit erstmals vollständig auf den Anzeigetafeln weiter. Ergänzt werden diese Entwicklungen durch organisatorische Reformen, darunter eine frühere Anstoßzeit beim Champions‑League‑Finale ab 2026 um 18 Uhr sowie interkontinentale Playoffs zur Vergabe der letzten beiden WM‑Startplätze im März 2026 in Mexiko.

FAQ: FIFA

Die Abkürzung FIFA steht für (Fédération Internationale de Football Association).

Donald Trump erhielt den FIFA-Friedenspreis am 5. Dezember 2025 bei der Auslosung der WM-Gruppen in Washington. FIFA-Präsident Gianni Infantino überreichte Trump die neu eingeführte Auszeichnung mit der Begründung, dass der Preis "jährlich vergeben" werde, "um einen Menschen auszuzeichnen, der ein klares Engagement für Frieden auf der Welt fördert".
Die FIFA ehrte Trump konkret für sein Bemühen um Frieden in der Welt und nannte Konflikte, die der US-Präsident für sich reklamierte, als Vermittler gelöst zu haben. Insbesondere wurde Trumps Rolle bei der Beendigung des Gaza-Krieges hervorgehoben.

Die FIFA Klub-WM (auch Club-WM genannt) ist ein Fußballturnier, bei dem die besten Vereinsmannschaften aus allen sechs internationalen FIFA-Konföderationen gegeneinander antreten. Das Turnier wurde 2025 grundlegend reformiert und auf ein XXL-Format erweitert. Statt der bisherigen sechs oder sieben Mannschaften im K.o.-Modus nehmen nun 32 Teams teil. Die erste Ausgabe in diesem neuen Format fand vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 in den USA statt.


Verwendete Quellen:

fifa.com

Nachrichtenagentur dpa

fifamuseum.com "Olympische Geschichte im FIFA Museum"

instagram.com @gianni_infantino

tz.de: "Gründung, Geschichte, Präsidenten, Skandale – alle Infos zur FIFA"

publications.fifa.com 

tagesspiegel.de: "FIFA"

sportschau.de: "WM 2026 - Fans vor Höchstpreisen bei Tickets"

sueddeutsche.de: "Erdbeben für den Weltfußball"

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