"Inakzeptabel"

Afrika-Cup-Finale: Senegal sorgt für Eklat – jetzt spricht Infantino

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von Christopher Schmitt

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Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Senegal ist Afrika-Cup-Sieger 2025. Doch Team und Verantwortliche sorgten beim Finale gegen Marokko für einen Eklat. Jetzt äußert sich FIFA-Chef Infantino.

Für den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino waren die Vorfälle im Finale des Afrika-Cups zwischen Senegal und Marokko "inakzeptabel". "Wir verurteilen das Verhalten einiger 'Fans' sowie einiger senegalesischer Spieler und Mitglieder des Trainerstabs aufs Schärfste", so der Chef des Weltverbandes. "Es ist inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt darf in unserem Sport nicht toleriert werden", so Infantino.

In Rabat triumphierte der Senegal am Sonntagabend (18. Januar) gegen Gastgeber Marokko. Durch den 1:0-Sieg nach Verlängerung krönten sich die Westafrikaner zum Afrika-Cup-Sieger. Zur tragischen Figur wurde Marokkos Spieler Brahim Díaz, der in der Nachspielzeit auf klägliche Art vom Elfmeterpunkt scheiterte.

Bevor der Star von Real Madrid den Strafstoß ausführen konnte, hatte es fast 20 Minuten lang intensive Diskussionen um den Elfmeterpfiff gegeben. Senegals Spieler gingen aus Protest – offenbar nach einer Ansage des Trainers Pape Thiaw – zwischenzeitlich sogar in die Kabine. Außerdem gab es Auseinandersetzungen zwischen Fans und Sicherheitskräften. Kurzzeitig war unklar, ob die Partie überhaupt fortgesetzt werden kann.

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Infantino: "So etwas hat im Fußball nichts zu suchen"

Infantino verurteilte die Aktion der Senegalesen: "Wir müssen die Entscheidungen der Schiedsrichter auf und neben dem Spielfeld stets respektieren." Nach Aussage des Schweizers würde alles andere "das Wesen des Fußballs" gefährden. Niemals dürften sich solche Szenen wiederholen. "So etwas hat im Fußball nichts zu suchen", unterstrich Infantino. Die zuständigen Disziplinargremien des afrikanischen Fußball-Verbandes CAF würden entsprechende Maßnahmen ergreifen.


Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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