Beliebteste Politiker:innen

Umfrage: Cem Özdemir schießt an Söder vorbei

Veröffentlicht:

von Joachim Vonderthann

:newstime

Umfrage-Hammer: Grüne ziehen an SPD vorbei

Videoclip • 01:02 Min • Ab 12


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BaWü-Wahlsieger Özdemir ist der Aufsteiger der Woche im neuen INSA-Beliebtheitsranking. Er landet aus dem Stand auf Platz zwei. Kanzler Merz hingegen nähert sich dem letzten Rang.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im INSA-Politiker:innen-Ranking gibt es eine große Überraschung.

  • Wahlsieger Cem Özdemir klettert direkt auf Platz zwei.

  • Besonders bitter fällt die aktuelle Umfrage dagegen für den Kanzler aus.

Der neue INSA-Beliebtheitscheck sorgt für eine faustdicke Überraschung: Cem Özdemir steht erstmals auf der Liste – und landet direkt auf Rang zwei. Der Grünen-Politiker steigt damit als zweitbeliebtester Politiker des Landes ein - eine außergewöhnlich starke Premiere. Auf Platz eins behauptet sich "Bild" zufolge weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der seit Monaten die Spitze des Rankings anführt.

Für Özdemir ist es bereits der zweite Triumph in kurzer Zeit. Vor wenigen Tagen gewann er mit den Grünen die Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp mit 0,5 Prozentpunkten Vorsprung vor der CDU. Nun setzt er seinen Höhenflug auch im bundesweiten Beliebtheitsranking fort.

Söder und Wüst müssen Wahlsieger weichen

Der Aufstieg von Özdemir hat direkte Folgen für die bisherige Rangordnung in der Union. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder rutscht von Platz zwei auf Platz drei ab, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) fällt auf Rang vier. Özdemir verdrängt also gleich zwei prominente Unions-Ministerpräsidenten um einen Platz nach hinten.

Auch dahinter gibt es dem Bericht zufolge Bewegung. SPD-Chef Lars Klingbeil verbessert sich von Platz sechs auf fünf. Im Gegenzug verliert Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) einen Rang und steht nun auf Platz sechs. Besonders hart trifft es CSU-Innenminister Alexander Dobrindt, der deutlich von Platz vier auf Platz sieben abrutscht.

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Merz nähert sich dem letzten Platz

Im mittleren Bereich des Rankings bleibt CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann stabil auf Platz acht. Arbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas muss hingegen einen Rückschlag hinnehmen und fällt von Platz sieben auf neun. Im unteren Mittelfeld können einige Politikerinnen zulegen: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek klettert von Platz elf auf zehn, die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel verbessert sich von zwölf auf elf.

Zu den Verlierern zählt der schon bislang nicht sonderlich beliebte Bundeskanzler Friedrich Merz. Der CDU-Chef rutscht noch einmal ab - und zwar von Platz 15 auf 18. Noch schlechter bewertet wurden nur der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla (19) und Merz' Parteikollege Jens Spahn. Der Unions-Fraktionschef bleibt Schlusslicht auf Rang 20.

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