Aktuelle Umfrage
Märchen vom E-Auto? Was Deutsche vom Umstieg abhält
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Wie weit kommen E-Autos bei Kälte? (24. Januar)
Videoclip • 01:49 Min • Ab 12
Trotz staatlicher Zuschüsse: Die Vorbehalte gegen Elektroautos bleiben. Was Autofahrer:innen noch abschreckt – und warum sie falsch liegen könnten.
Das Wichtigste in Kürze
Deutsche Autofahrer:innen sehen immer noch beträchtliche Hürden beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge.
Einer aktuellen Umfrage zufolge schreckt sie vor allem der Kaufpreis ab, auch Lademöglichkeiten und ausreichende Reichweite werden angezweifelt.
Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) betont, diese wahrgenommenen Probleme entsprächen nicht der Realität.
Eine aktuelle Civey-Umfrage für den Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) zeigt: Die meisten deutschen Autofahrer:innen sehen nach wie vor erhebliche Hürden beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge – doch viele Vorbehalte halten dem Realitäts-Check nicht stand.
Kaufpreis, Lademöglichkeiten, Reichweite?
Die Umfrage identifiziert drei wesentliche Barrieren:
Für 63,9 Prozent ist der Kaufpreis zu hoch.
Etwa die Hälfte (51 Prozent) der Verbrennerfahrer:innen sorgt sich um fehlende Lademöglichkeiten im Alltag.
Ebenso viele (51 Prozent) befürchten eine zu geringe Reichweite der E-Autos.
Für diese repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey vom 18. Dezember 2025 bis 1. Januar 2026 online 3.500 Menschen aus der deutschen Gesamtbevölkerung sowie 2.800 Autofahrer:innen.
Wahrnehmung und Realität klaffen auseinander
Der ZVEI stellt fest: Es existiert eine erhebliche Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Erfahrung von E-Auto-Fahrer:innen und den Bedenken von Verbrenner-Besitzer:innen. Während 71 Prozent derjenigen, die ein E-Auto fahren, mit der Ladeinfrastruktur zufrieden sind, gilt dies nur für 30 Prozent der Verbrenner-Gruppe.
Die häufig geäußerten Bedenken bezüglich unzureichender Reichweite seien laut Verband unbegründet. Die ZVEI-Bereichsleiterin Mobilität, Azar Mottale, betont gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Niemand muss Sorge haben, liegenzubleiben."
Handlungsbedarf ist dennoch gegeben
Trotz der überwiegend positiven Erfahrungen bestehender E-Auto-Nutzer:innen sieht der Verband noch Verbesserungsbedarf in folgenden Bereichen:
Die Lademöglichkeiten in Großstädten müssten ausgebaut werden – sowohl im öffentlichen Raum als auch in Mehrfamilienhäusern.
Das Laden an öffentlichen Stromtankstellen dürfe nicht teurer sein als das Tanken fossiler Kraftstoffe.
Deutschland habe im europäischen Vergleich die höchsten Strom- und Ladepreise.
Neue staatliche Förderung soll Umstieg erleichtern
Die Bundesregierung hat eine neue E-Auto-Förderung eingeführt, die auch Plug-in-Hybride einschließt. Je nach Einkommen, Haushaltsgröße und Fahrzeugtyp können Käufer:innen oder Leasingnehmer:innen zwischen 1.500 und 6.000 Euro Zuschuss erhalten. Förderungsberechtigt sind Elektroautos und bestimmte Plug-in-Hybride, die ab dem 1. Januar neu zugelassen wurden.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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