Soziale Staffelung
Neue Kaufprämie für E-Autos entlastet Geringverdiener und Familien
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Alles über die E-Auto-Förderung 2026 (16. Januar)
Videoclip • 33 Sek • Ab 12
Bis zu 6.000 Euro: Eine neue Förderung belohnt Geringverdiener und Familien beim Kauf von E-Autos und Plug-in-Hybriden. Wie hoch die Finanzspritze ausfällt.
Das Wichtigste in Kürze
Die neue E-Auto-Förderung 2026 setzt auf soziale Staffelung und Familienbonus.
Die Prämie gilt rückwirkend, bevorzugt Geringverdiener:innen und soll der deutschen Autoindustrie neuen Schwung geben.
Plug-in-Hybride profitieren nur noch unter strengen Auflagen.
Im Oktober hatte die SPD neue Fördermodelle für den Kauf von Elektroautos vorgeschlagen. Jetzt kommt die neue Kaufprämie für Elektroautos - und soll nicht nur Käufer:innen helfen, sondern auch der deutschen Automobilindustrie frischen Schub verleihen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sieht darin einen "starken Anschub für die Elektromobilität in Deutschland" und betont: "Es ist ein Anschub für unsere heimische Automobilwirtschaft, die starke Elektroautos im Angebot hat."
Die Förderung gilt rückwirkend für alle Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 zugelassen wurden. Beantragen kann man die Prämie allerdings voraussichtlich erst ab Mai, wenn das entsprechende Online-Portal zur Verfügung steht.
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Wer bekommt wie viel? Förderbeträge nach Einkommen gestaffelt
Das neue Förderprogramm ist sozial gestaffelt und bevorzugt Haushalte mit geringerem Einkommen sowie Familien mit Kindern. Die Fördergrenze liegt bei einem Haushaltseinkommen von 80.000 Euro, bei zwei Kindern bei 90.000 Euro.
Für reine Elektroautos gelten folgende Förderbeträge:
Basisförderung: 3.000 Euro
Bei Einkommen bis 60.000 Euro: 4.000 Euro
Bei Einkommen bis 45.000 Euro: 5.000 Euro
Pro Kind gibt es zusätzlich 500 Euro (maximal 1.000 Euro für Kinder)
Insgesamt sind je nach persönlichen Umständen zwischen 1.500 und 6.000 Euro staatliche Unterstützung möglich.
Auch Plug-in-Hybride werden gefördert - mit strengeren Vorgaben
Auch für Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender gibt es Förderung, allerdings deutlich geringer. Die Basisförderung liegt hier bei 1.500 Euro. Damit diese Fahrzeuge förderfähig sind, müssen sie strenge Kriterien erfüllen: Sie dürfen entweder nicht mehr als 60 Gramm CO₂ pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern haben.
Ab Juli 2027 sollen die Vorgaben noch einmal verschärft werden und sich stärker am CO₂-Ausstoß im realen Betrieb orientieren.
Milliardenpaket soll Elektromobilität ankurbeln
Für die neue Kaufprämie sind insgesamt drei Milliarden Euro vorgesehen. Dies soll laut Ministerium für etwa 800.000 geförderte Fahrzeuge bis 2029 ausreichen. Nach dem abrupten Ende der vorherigen Förderung Ende 2023 war der Absatz von Elektroautos zunächst eingebrochen.
Die deutsche Autoindustrie sieht sich gut positioniert: Nach Angaben von Minister Schneider stammten im vergangenen Jahr etwa 80 Prozent der in Deutschland neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion. Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen, dass die elf am häufigsten neu zugelassenen reinen Elektroautos aus dem VW-Konzern oder der BMW-Gruppe kamen, allen voran VWs ID.7 und ID.3 1.
"In diesem Jahr werden noch weitere und auch günstigere Modelle der deutschen Hersteller auf den Markt kommen", prognostiziert der Umweltminister.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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