Von Sport zu Gesundheit

Tino Sorges Nachfolgerin: Christiane Schenderlein bedankt sich bei Merz

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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CDU-Unmut über Merz wächst

Videoclip • 37 Sek • Ab 12


Im Gesundheitsministerium muss CDU-Mann Tino Sorge seinen Platz räumen. Seine Nachfolge als Gesundheitsstaatssekretärin übernimmt Christiane Schenderlein, die bislang den Sport mitverantwortete.

Tino Sorge (CDU) verliert im Zuge von Friedrich Merz' Personalrochade seinen Job als Gesundheitsstaatssekretär – diesen soll Christiane Schenderlein (CDU), bislang Sport-Staatsministerin im Kanzleramt, übernehmen.

Sorges Nachfolgerin im Gesundheitsministerium bedankte sich beim Bundeskanzler sowie bei anderen Verantwortlichen für die neue Chance. "Hervorragende Anknüpfungspunkte" erkennt Schenderlein zwischen ihrem neuen und alten Amt. Hierzu zählt sie unter anderem die Zusammenarbeit mit Wohlstandsverbänden oder auch die Zuständigkeit ihres neuen Ministeriums für "die sportliche Bewegungsförderung".

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Der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) dankte Schenderlein in einer Mitteilung "für die gute und angenehme Zusammenarbeit trotz teils unterschiedlicher Interessen in den vergangenen 14 Monaten". Die Abberufung komme für den Verband überraschend. "Durch die enge Verknüpfung der Themen Sport und Gesundheit baut der DOSB darauf, auch in Zukunft mit Frau Dr. Schenderlein, im Sinne einer gesünderen Bevölkerung, eng zusammenarbeiten zu können."

Sorge mit deutlicher Kritik an Kanzler Merz

Tino Sorge greift Kanzler Merz nach dessen Entscheidung an, von seiner Seite kommt deutliche Kritik. Es sei "kein Geheimnis, dass ich meine Arbeit an dieser zentralen Schaltstelle der Gesundheitspolitik gern fortgeführt hätte", so der CDU-Politiker in einem auf Social Media veröffentlichten Statement. Er nehme die Entscheidung des Bundeskanzlers zur Kenntnis. "Dass er sie – anstelle eines persönlichen Gesprächs mit mir – zuerst in Parteigremien und vor der Presse verkündet hat, bleibt seine eigene Stilfrage."

Merz werde die Entscheidung "angesichts der Ereignisse der letzten Tage und am Vorabend mehrerer Landtagswahlen" mit Bedacht getroffen haben, schrieb Sorge weiter. "Zu hoffen bleibt, dass sie einer übergeordneten Logik folgt, die größer ist als die Summe einzelner Personalentscheidungen", heißt es in der Erklärung. Dem neuen Bundesgesundheitsminister Casten Linnemann sowie dessen Team – nun also auch Christiane Schenderlein – wünsche er "alles erdenklich Gute und Erfolg".

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Verwendete Quellen:

DOSB: "DOSB dankt Dr. Christiane Schenderlein für die Zusammenarbeit"

Nachrichtenagentur dpa

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