Treffen mit Trump
Rubio: Putin musste mit einer Menge Bargeld zum Alaska-Gipfel reisen
Veröffentlicht:
von Kira BornRusslands Präsident Wladimir Putin in seiner Regierungsmaschine bei dem Treffen mit Donald Trump in Alaska.
Bild: via REUTERS
Das Treffen mit Donald Trump verläuft freundlich für Russlands Machthaber Putin. Doch für die Rückreise musste die russische Delegation eine Menge Bargeld mitnehmen.
Für das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin reisten beide Staatschefs nach Alaska. Doch der russische Präsident konnte auf dem Rückweg nicht einfach sein Flugzeug volltanken, wie sein amerikanischer Amtskollege. Der Grund: In Folge der seit der Biden-Administration geltenden Sanktionen kann die russische Delegation nicht das US-Bankensystem nutzen.
"Als die Russen in Alaska landeten, versuchten sie, dort aufzutanken. Sie mussten bar bezahlen, um ihre Flugzeuge aufzutanken, da sie unser Bankensystem nicht nutzen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio in einem Interview mit dem Sender NBC nach dem Treffen der Staatschefs.
Nur USA können Putin an den Verhandlungstisch bringen
Im Gespräch mit NBC News gab Rubio am Sonntag (17. August) an, dass man angesichts der bereits geltenden Sanktionen vorerst nicht plant, diese auszuweiten. Die bestehende Sanktion, die unter Joe Biden zu Beginn des Ukraine-Krieges etabliert wurden, greifen nach wie vor, so Rubio.
Das Treffen zwischen Trump und Putin habe gezeigt, dass die USA die einzige Macht sind, die mit Russland verhandeln könne. "Wir befinden uns in der Rolle des einzigen Landes der Welt, dessen Staatschef Putin tatsächlich an einen Tisch bringen kann, um diese Dinge überhaupt zu diskutieren", so Rubio.
Das übergeordnete Ziel der Trump-Administration ist es "Frieden zu bringen", sagte Rubio. Mit neuen Sanktionen gefährde man den neugewonnen Gesprächskanal wieder, so der Chefdiplomat der USA. Von US-Seite sei man bereit, "jede Gelegenheit" zu nutzten, um die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg anzustoßen.
Dass Putin sein Flugzeug mit einem Koffer mit Bargeld bezahlen müssen, würde nur die Effektivität der Sanktionen verdeutlichen: "Sie zahlen bereits einen hohen Preis für die Sanktion", sagte der US-Außenminister.
Sollte Russland sich jedoch nicht auf die Verhandlungen mit der Ukraine für ein Ende des Krieges einlassen, stellte Rubio weitere Sanktionen in Aussicht. Dies sei jedoch das letzte Werkzeug der Trump-Regierung, gab Rubio an.
Verwendete Quellen:
NBC News: "Marco Rubio says Ukraine-Russia conflict is 'not our war': Full interview"
"Bild": "Russen mussten Flugzeugsprit bar bezahlen"
Mehr News

Gedenken an den Holocaust
Yad Vashem eröffnet Außenstelle in Leipzig

Zwei Schwerverletzte
Auto überschlägt sich: Schwerer Unfall auf A2 bei Ziesar

Gesundheit der Royals
Königsfamilie in Sorge: Norwegische Monarchin Sonja im Krankenhaus

Produktrückruf-Ticker
Rückruf von Gewürzmischung bei ALDI – Vorsicht vor Salmonellen!

Öl-Porträt
Neben Wolfgang Grupp: Trigema-Affe Charly hängt in Ahnengalerie

Mehrere Verletzte
Jugendliche versprühen Pfefferspray in Bus in Hamburg

Trigema-Patriarch
Wolfgang Grupp und die Trigema-Familie

Hamburger Start-up
Ankerkraut zurück in Gründerhand: Lemckes über den Nestlé-Deal

Zuvor Angriff auf Drohnen-Stellung
Bröckelige Waffenruhe: Iran attackiert US-Basis in Kuwait


