Ukraine-Krieg
"Soll Angst machen": Bundesregierung verurteilt Russlands Oreschnik-Angriff
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Schwere Angriffe auf die Ukraine
Videoclip • 30 Sek • Ab 12
Russland setzt seine neue Mittelstreckenrakete gegen die Ukraine ein – trotz intensiver Friedensgespräche. Die Bundesregierung sieht darin eine bewusste Eskalation.
Die Bundesregierung hat zum russischen Angriff auf die Ukraine mit der neuen Mittelstreckenrakete "Oreschnik" Stellung bezogen. "Russland hat mit seinem Einsatz der Mittelstreckenrakete gegen zivile ukrainische Energieinfrastruktur in Lwiw nochmals eskaliert", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin.
Meyer bezeichnete den Angriff als "symbolische Drohgebärden, die Angst machen sollen, aber nicht wirken". Dazu sei das Verhalten Russlands zu durchsichtig. Auch die Begründung Russlands, Vergeltung für einen angeblichen Angriff auf die Residenz Wladimir Putins zu üben, hält Meyer für vorgeschoben. Der Vorwurf sei bereits entkräftet und Russlands Offensive daher "reines Manöver".
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Bundeskanzler auf X: "Wir stehen an der Seite der Ukraine"
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich auf der Plattform X zu dem Vorfall. Er kritisierte, dass der Angriff genau dann erfolgt sei, "während Ukraine, USA und Europa sich für Frieden einsetzen". Trotzdem zeigt sich die Bundesregierung entschlossen, die Ukraine weiter zu unterstützen. "Wir stehen an der Seite der Ukraine", so Merz weiter.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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