Sorge vor Energiekrise
Dax im Sinkflug: Das bewirkt der Iran-Krieg an der Börse
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Iran-Konflikt: Ölpreise schießen hoch (2. März)
Videoclip • 29 Sek • Ab 12
Der Iran-Krieg sorgt für Unsicherheit an der Börse. Preise für Öl und Gas steigen massiv, der Dax muss hingegen Einbußen hinnehmen. So sind die Aussichten.
Der deutsche Leitindex Dax ist wegen des Krieges im Nahen Osten am Dienstag (3. März) abgesackt. Am Mittag befand er sich mit 23.772 Punkten auf dem tiefsten Niveau seit drei Monaten. Seit Wochenbeginn hat er damit rund sechs Prozent verloren.
Auch der MDax der mittelgroßen Börsentitel fiel um 1,8 Prozent unter die 30.000er-Marke. Der Eurozone-Leitindex Eurostoxx verlor 3,4 Prozent. Ein ähnliches Bild zeichnet sich an der Wall Street und Nasdaq-Börse ab.
Anleger:innen in Sorge vor Energiekrise
Anleger:innen blicken mit Sorge auf die Entwicklungen im Krieg zwischen Iran, Israel und den USA. Aufgrund der Kriegshandlungen sind Öl- und Gaslieferungen unterbrochen. Die steigenden Preise sorgen für Konjunktur- und Inflationsängste.
Der Iran hat die Straße von Hormus, die eine bedeutende Schifffahrtsroute in der Golfregion darstellt, geschlossen. "Je länger die Interventionen anhalten und je weiter sich die Angriffe auf andere Länder in der Region ausweiten, desto höher ist das Risiko, von einem echten, belastenden Ereignis für die Kapitalmärkte auszugehen", schrieben die Expert:innen der Landesbank NordLB. Steigende Ölpreise sorgen laut der Commerzbank für ein gestiegenes Inflationsrisiko.
Die Aktien des im Dax notierten Konsumgüterkonzerns Beiersdorf sanken um 18 Prozent auf ein Vierjahrestief. Der Konzern rechnet mit geringem Wachstum für 2026.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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