Konsumgüter

Beiersdorf-Aktie stürzt ab: Gedämpfte Erwartungen nach Geschäftszahlen

Aktualisiert:

von Michael Reimers

Der Umsatz der Beiersdorf-Kernmarke Nivea entwickelte sich 2025 unterdurchschnittlich. (Archivbild)

Bild: Marcus Brandt/dpa


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Die Beiersdorf-Geschäftszahlen fallen bescheiden aus – darauf reagiert auch die Aktie im Dax. Was sagt Vorstandschef Warnery?

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr stellt sich Beiersdorf auch für die kommenden Monate auf schwierige Bedingungen ein. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, rechnet der Hamburger Hautpflegekonzern 2026 kaum mit einer spürbaren Besserung.

Vorstandschef Vincent Warnery begründete die verhaltenen Aussichten mit einer deutlichen Abkühlung des weltweiten Hautpflegemarkts und einer wachsenden Zurückhaltung der Verbraucher:innen.

An der Börse reagierte die Beiersdorf-Aktie empfindlich. Nach der Vorlage der Quartalszahlen fielen die Papiere deutlich. Am Dienstagnachmittag (3. März) um 15 Uhr waren sie um etwa 17,9 Prozent seit dem Morgen gefallen.

Laut Warnery sei der Markt im vergangenen Jahr nur noch um etwa 1,5 bis zwei Prozent gewachsen. Im Jahr davor habe das Plus noch im mittleren einstelligen Bereich gelegen. Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgten demnach dafür, dass Konsument:innen Ausgaben stärker abwägen.

Gleichzeitig nähmen kleinere, sogenannte Indie-Marken, etablierten Herstellern Marktanteile ab. Diese unabhängigen Marken würden häufig über soziale Plattformen wie TikTok vermarktet und träfen besonders bei jüngeren Zielgruppen einen Nerv, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgehe.

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Kernmarke Nivea schwächelt

Der Umsatz des Dax-Konzerns hat mit rund 9,9 Milliarden Euro lediglich das Vorjahresniveau erreicht. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte – sei der Erlös um 2,4 Prozent gestiegen und damit deutlich schwächer als im Vorjahr, als der Wert 6,5 Prozent betragen hatte. Vor allem die Kernmarke Nivea ist dafür verantwortlich: Mit einem Plus von nur 0,9 Prozent sei sie unterdurchschnittlich gewachsen. Warnery erklärte dies unter anderem mit schwächeren Verkäufen in China, wo die Marke neu ausgerichtet wurde.

Trotz stabiler Gewinne bleibt der Ausblick vorsichtig. Das operative Ergebnis liegt vor Sondereffekten bei knapp 1,4 Milliarden Euro, nach Steuern verbleiben rund 955 Millionen Euro. Für die kommenden Jahre erwartet Beiersdorf laut dpa jedoch kaum organisches Wachstum und rechnet zudem mit einer sinkenden operativen Marge. Gedämpfte Erwartungen an den US-Einzelhandel, ein schwächeres China-Geschäft und der anhaltende Druck durch lokale Anbieter dürften den Nivea-Konzern weiter fordern.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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