Frau verliert 2.500 Euro

Vorsicht bei Flugumbuchung: Betrüger nutzen Iran-Krieg aus

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Zehntausende Deutsche warten auf Ausreise

Videoclip • 01:31 Min • Ab 12


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Die Polizei warnt vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs vor einer neuen Betrugsmasche. So buchst du sicher deine Flüge um – ohne dein Geld zu verlieren.

Der Iran-Krieg hat bewirkt, dass der Luftraum in weiten Teilen der Golfregion geschlossen ist. Menschen warten etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Saudi-Arabien und benachbarten Staaten auf ihre Weiterreise. Weil sich dort wichtige Drehkreuze befinden, sind auch weit entfernte Flughäfen von den Ausfällen betroffen.

Diese Situation haben Betrüger:innen im Fall einer Frau aus Niederbayern ausgenutzt. Sie fiel beim Umbuchen von Flügen auf einen Service-Hotline-Betrug herein und verlor 2.500 Euro.

Polizei warnt vor vermeintlichen Service-Hotlines

Die Polizei warnt davor, Hotline-Nummern von teils gekauften Anzeigen bei Suchmaschinen zu übernehmen. Man solle stattdessen direkt die offizielle Webseite der Fluggesellschaft oder des Buchungsportals aufrufen und die Nummer dort in Erfahrung bringen.

Auf Rückrufnummern und fremde Supportlinks sollten Reisende nicht reagieren, falls sie Mitteilungen über vermeintlich stornierte Flüge bekommen. Umbuchungen sollten stattdessen über das eigene Kundenkonto erfolgen.

Seriöse Service-Mitarbeiter:innen würden am Telefon keinen Fernzugriff auf Computer oder Smartphones anfordern. Passiere dies, müsse das Gespräch sofort abgebrochen werden. Zur Sicherheit könne die Internetverbindung getrennt und die Bank kontaktiert werden.

Mithilfe von Push-Nachrichten der Bank können ungewollte Abbuchungen bemerkt werden. Bei Betrugsverdacht rät die Polizei dazu, sofort Anzeige zu erstatten.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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