Gewinnbringer fehlt

Deutsche Bahn schreibt rote Zahlen: Milliardenverlust – und dennoch Hoffnung

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Deutsche Bahn stellt Bilanz vor

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Hohe Abschreibungen, marode Infrastruktur, fehlender Gewinnbringer: Die Deutsche Bahn meldet erneut einen Milliardenverlust – sieht aber dennoch erste Anzeichen für eine Trendwende.

Abschreibungen im Fernverkehr haben der Deutschen Bahn erneut ein tiefrotes Jahresergebnis beschert. Der bundeseigene Konzern hat im vergangenen Jahr unter dem Strich einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro eingefahren. Damit hat sich das Minus im Vergleich zum Vorjahr laut Bahn-Angaben um rund eine halbe Milliarde Euro erhöht.

Haupttreiber der roten Zahlen seien umfangreiche Wertminderungen bei der Tochtergesellschaft DB Fernverkehr gewesen. Allein dort haben sich die Abschreibungen auf rund 1,4 Milliarden Euro summiert. Die Sparte rechne künftig mit deutlich geringeren Erlösen, da die anhaltenden Probleme im Schienennetz die Pünktlichkeit beeinträchtigten und sich der Zustand der Infrastruktur nur langsam verbessere. Diese Entwicklung wirke sich langfristig belastend auf das Fernverkehrsgeschäft aus.

Zusätzlich fällt der Verkauf der Logistiktochter DB Schenker ins Gewicht. Die Bahn hat sich damit von einem zentralen Gewinnbringer getrennt. Der Erlös ist nahezu vollständig in den Abbau der hohen Verbindlichkeiten geflossen. Dadurch hat der Konzern seine Schulden im vergangenen Jahr um knapp zwölf Milliarden Euro auf nunmehr 20,7 Milliarden Euro reduzieren können.

Palla spricht von möglicher Trendwende

Trotz des hohen Jahresverlusts sieht die Konzernspitze Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung. Bahnchefin Evelyn Palla sprach von einer möglichen Trendwende. Operativ habe der Konzern – also vor Zinsen und Steuern – einen Gewinn von 297 Millionen Euro erzielt und damit erstmals seit Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch der Umsatz habe um rund drei Prozent auf 27 Milliarden Euro zugelegt.

Bei Umsatz und operativem Ergebnis sei ein wichtiger Schritt nach vorn gelungen, habe Palla betont. Zufriedenheit sei jedoch verfrüht. Nachhaltige Jahresüberschüsse und Investitionen aus eigener Kraft seien weiterhin das Ziel – und angesichts maroder Infrastruktur und hoher Erwartungen von Politik und Fahrgästen eine große Herausforderung.

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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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