NATO-Gipfel

Plötzlich zückt Merz einen Sonnenbrillenaufsatz – und bringt Macron zum Lachen

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

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Darum trägt Macron eine Sonnenbrille (20. Januar)

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Ein lockerer Moment mitten im diplomatischen Ernst: Beim NATO-Gipfel hat Kanzler Merz mit einem spontanen Sonnenbrillen-Scherz vor Frankreichs Präsident Macron für Gelächter unter den Spitzenpolitiker:innen gesorgt.

Mitten zwischen Sicherheitsdebatten, Milliardenhilfen und geopolitischen Spannungen hat ein unerwartet lockerer Moment beim NATO-Gipfel in Ankara für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem von "t-online" verbreiteten Video ist zu sehen, wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Sonnenbrille vor versammelten Staats- und Regierungschef:innen steht – und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Szene kurzerhand für einen spontanen Gag nutzt.

Während der lockeren Gespräche einiger Teilnehmer:innen des Gipfelstreffens zückt Merz plötzlich einen Sonnenbrillenaufsatz und stellt sich demonstrativ vor Macron. Die überraschende Aktion bringt dann mehrere anwesende Politiker:innen zum Lachen, auch Macron selbst wirkt amüsiert. Der kurze Moment lockerte die ansonsten ernste Atmosphäre des Treffens sichtbar auf.

Was hinter Macrons Sonnenbrillen-Look steckt

Der ursprüngliche Hintergrund von Macrons Sonnenbrille war allerdings medizinischer Natur. Der französische Präsident hatte bereits Mitte Januar 2026 bei öffentlichen Auftritten eine verspiegelte Pilotensonnenbrille getragen. Damals erklärte er bei einem Besuch des Luftwaffenstützpunkts Istres, er leide an einer harmlosen Augenentzündung. Medienberichten zufolge war sein Auge zeitweise gerötet und blutunterlaufen gewesen.

Auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos war Macron mit Brille aufgetreten, bevor er Ende Januar wieder ohne Sehhilfe in der Öffentlichkeit erschien. Diesmal ist unklar, ob er wieder Probleme mit den Augen hatte – oder die Sonnenbrille aus rein optischen Gründen trug.

Heikler NATO-Gipfel in Ankara

Der NATO-Gipfel selbst stand unter deutlich ernsteren Vorzeichen. Am Dienstag (7. Juli) und Mittwoch (8. Juli) trafen sich die 32 Staats- und Regierungschef:innen im Präsidentenpalast der Türkei in Ankara.

Im Mittelpunkt standen neue Militär- und Finanzhilfen für die Ukraine sowie die Verteilung der Verteidigungsausgaben innerhalb des Bündnisses. Trotz öffentlicher Spannungen – US-Präsident Donald Trump attackierte Spanien scharf und äußerte erneut Ansprüche auf Grönland – zogen die Beteiligten am Ende eine positive Bilanz.


Verwendete Quellen:

t-online: "Merz macht sich über Staatschef lustig"

Nachrichtenagentur dpa

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