Frankreichs Präsident
Macron in Davos mit Sonnenbrille: Darum versteckte er seine Augen
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Wirtschaftsgipfel: Darum trägt Macron eine Sonnenbrille
Videoclip • 01:14 Min • Ab 12
Die Sonneneinstrahlung dürfte Frankreichs Präsident auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos keine Probleme bereitet haben. Seine Sonnenbrille trug er offenbar aus Eitelkeit.
Aus optischer Sicht war es ein ungewöhnlicher Auftritt des französischen Präsidenten: Emmanuel Macron, der auf dem Weltwirtschaftsforum in seiner Rede Europas Einigkeit beschwor und vor der globalen Abkehr von Regeln warnte, trug im schweizerischen Davos eine auffällige verspiegelte Sonnenbrille. Der Grund ist simpel: Macrons rechtes Auge ist seit einigen Tagen entzündet. Offenbar fühlt er sich mit der Sonnenbrille wohler.
Beim Treffen der Spitzen aus Politik, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft am Dienstag (20. Januar) trug Macron die Brille nicht nur am Rednerpult. Auf Bildern ist er gemeinsam mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney sowie EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu sehen, ebenfalls mit verdeckter Augenpartie.
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Macron witzelt über "Eye of the Tiger"
Mit der aus medizinischer Sicht harmlosen Augenentzündung geht Macron allerdings seit Tagen ganz offen, ja sogar humorvoll um. Bei einer Neujahrsansprache vor Soldat:innen auf einem Militärstützpunkt thematisierte er sein geschwollenes Auge ganz offen, wie "Bild" berichtete: "Bitte entschuldigen Sie das unansehnliche Aussehen meines Auges. Es ist natürlich etwas völlig Harmloses", stellte Frankreichs Staatsoberhaupt klar. Zunächst war er ebenfalls mit Sonnenbrille erschienen, hatte diese jedoch später abgezogen.
Mit einer Referenz auf den Film "Rocky III" mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle witzelte Macron gegenüber der Truppe: "Sehen Sie darin einfach einen unbeabsichtigten Verweis auf das 'Eye of the Tiger'. Für diejenigen, die den Verweis verstehen: Es ist ein Zeichen der Entschlossenheit."
Verwendete Quellen
Bild: "Macron macht Witze über sein 'Eye of the Tiger'"
SZ: "Macron: Europa setzt auf Zusammenarbeit"
Nachrichtenagentur dpa
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