Allianz im Streit

Trump droht Spanien mit Handelsstopp – Eklat beim NATO-Gipfel in Ankara

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

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Donald Trump ordnet Handelsstopp mit Spanien an

Videoclip • 57 Sek • Ab 12


Der US-Präsident verschärft seine Attacken gegen Madrid und kündigt das Ende aller Handelsbeziehungen an. Spanien reagiert aber gelassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump verschärft den Streit mit Spanien beim NATO-Gipfel deutlich.

  • Der US-Präsident droht sogar mit einem Handelsstopp gegen das EU-Land.

  • Madrid reagiert bislang demonstrativ gelassen.

Statt Geschlossenheit hat Donald Trump beim NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara offene Konfrontation demonstriert: Der US-Präsident kündigte am Mittwoch (8. Juli) an, sämtliche Handelsbeziehungen mit Spanien beenden zu wollen.

"Ich will mit ihnen keinen Handel mehr treiben", erklärte Trump bei einer Pressekonferenz. Seine Begründung: "Spanien ist ein furchtbarer Partner in der NATO. Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht."

Der Republikaner hatte bereits zuvor mit dem Abbruch der Handelsbeziehungen gedroht. Ministerpräsident Pedro Sánchez lehnt als einziger NATO-Chef die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zudem hatte Spanien den US-Streitkräften untersagt, gemeinsame Militärbasen im Süden des Landes für Angriffe auf den Iran zu nutzen.


EU könnte Gegenmaßnahmen ergreifen

Die spanische Regierung zeigte sich von den neuen Drohungen unbeeindruckt. "Spanien nimmt diese Äußerungen gelassen und als ganz normal hin", hieß es aus Regierungskreisen.

Man unterhalte hervorragende Beziehungen zu den USA und beabsichtige nicht, daran etwas zu ändern. Sánchez betonte auf der Plattform X, Spanien werde weiterhin die vom Bündnis geforderten Leistungen erfüllen, ohne den Sozialstaat zu beschneiden.

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Steckt hinter der Drohung eine reale Gefahr?

Trumps Vorhaben dürfte allerdings schwer umsetzbar sein, da Spanien Mitglied der Europäischen Union und des europäischen Binnenmarktes ist. In Handelsfragen haben die Mitgliedsländer ihre Kompetenzen weitgehend an die EU-Kommission in Brüssel abgegeben.

Sollte Trump tatsächlich ein Embargo verhängen, könnte die EU ihr Instrument gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen nutzen und US-Unternehmen von öffentlichen Aufträgen ausschließen oder Digitalkonzerne wie Apple, Microsoft, Google und Meta mit Zusatzabgaben belegen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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