Mindestens zwei Schwerverletzte

Amoktat an Schongauer Schule? – Vater berichtet von Drohungen im Winter

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt, Marie-Finn Bruker

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland (20. März)

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Die Polizei spricht von einer möglichen Amoktat am Schongauer Welfen-Gymnasium. Zwei Mädchen sind schwer verletzt, ein 16-Jähriger wurde verhaftet. Laut dem Vater eines Schulkinds gab es bereits im Winter Drohungen.

Wie die Polizeibehörde Oberbayern Süd auf der Plattform X meldete, ist es am Mittwoch (8. Juli) zu einem großen Polizeieinsatz unweit des Schongauer Welfen-Gymnasiums gekommen.

Mindestens zwei 13-jährige Mädchen seien schwer verletzt. Derzeit bestünde jedoch keine Lebensgefahr. Weiter geht die Polizei von einer einstelligen Zahl an Verletzten aus. Der Vorfall deute auf eine mögliche Amoktat hin.

Die Polizei habe nach eigenen Angaben den mutmaßliche Täter im Alter von 16 Jahren festgenommen. Wie die zuständige Behörde auf X mitteilte, habe dieser ein Messer sowie eine Schusswaffe im Besitz gehabt.

Drohungen bereits im Winter an der Schule

Wie der Vater eines Schulkindes gegenüber :newstime mitteilte, gab es bereits im vergangenen Winter Drohungen an der Schule. Dem Vater zufolge sei die Polizei bei einem Jungen zu Hause vorstellig geworden, habe aber Entwarnung gegeben.

In einer von Schulleiter Alexander Pfaffendorf sowie dem Stellvertretenden Schulleiter Christian Schloßnikel unterschriebenen Mitteilung an die Eltern, die :newstime vorliegt, vom 5. Januar heißt es: Es habe der Verdacht bestanden, dass ein Schüler des Gymnasiums "vor den Weihnachtsferien eine Straftat angedroht habe". Die zuständigen Behörden hätten diesen Fall "umfassend und sorgfältig ermittelt". Die Polizei habe mitgeteilt, dass "nach aktuellem Stand keinerlei Gefahr für die Sicherheit an unserer Schule besteht".

Auch in den News:

Weiter wird ausdrücklich gemahnt, den Einsatzort zu meiden. Für Angehörige und Eltern sei eine Anlaufstelle eingerichtet worden. Weitere Details zur Tat sind bislang nicht bekannt.

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Verwendete Quellen:

Polizeibehörde Oberbayern Süd auf X

Nachrichtenagentur dpa

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