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Hoffmann: Die AfD ist der "Erzfeind"
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von dpaCSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus.
Bild: Carsten Koall/dpa
Der CSU-Landesgruppenchef wählt angesichts steigender Umfragewerte der AfD klare Worte der Distanzierung. Auch mit Blick auf kommende Wahlen.
Das Wichtigste in Kürze
CSU-Landesgruppenchef Hoffmann nennt die AfD den "Erzfeind der Union" und schließt jede Zusammenarbeit mit der Partei aus.
In Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen bei 39 Prozent und damit deutlich vor der CDU, was Hoffmann als Alarmzeichen für alle Demokraten bezeichnet.
Auch in Bayern erreicht die AfD Rekordwerte von 19 Prozent, während die CSU bei 37 Prozent stagniert.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat angesichts hoher Umfragewerte für die AfD in Sachsen-Anhalt die Partei als "Erzfeind der Union" bezeichnet. "Die AfD will uns zerstören. Sie ist der Erzfeind der Union und damit ist die Union der Erzfeind der AfD. Es kann keine Zusammenarbeit mit der AfD geben", sagte Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es werde der Union aber "völlig ohne Grund" immer wieder unterstellt, sie könnte mit der AfD kooperieren.
Der CSU-Politiker sagte, die jüngste Umfrage mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Herbst 2026 "sollte alle Demokraten beunruhigen". In dem Bundesland kommt die AfD derzeit auf 39 Prozent. In der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag von "Magdeburger Volksstimme", "Mitteldeutsche Zeitung" und Mitteldeutschem Rundfunk liegt sie weit vor der CDU mit 27 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt demnach die Linke mit 13 Prozent.
AfD auch in Bayern im Aufwind
Auch in der CSU-Heimat Bayern befindet sich die Partei in einem starken Aufwärtstrend. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa verortet die AfD im Freistaat derzeit bei 19 Prozent - das beste jemals von klassischen Umfrageinstituten gemessene Ergebnis in Bayern. Die Umfrage wurde von der "Süddeutschen Zeitung" in Auftrag gegeben. Die CSU kommt auf 37 Prozent und landet damit exakt bei dem Ergebnis der Landtagswahl 2023. Auf Platz drei stehen die an der Landesregierung beteiligten Freien Wähler mit 10 Prozent. In dem Bundesland stehen im März 2026 Kommunalwahlen an.
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