Sprengsatz

Explosion in Moskau: Behörden ermitteln wegen Terrorverdachts

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von dpa

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Videoclip • 01:02 Min • Ab 12


Eine Explosion erschüttert ein Ausgehviertel in Moskau. Mehrere Menschen sterben, zahlreiche werden verletzt. Einen Tag später wird bekannt, dass noch mehr Menschen ihr Leben verloren haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein selbstgebauter Sprengsatz ist in einem Restaurant in einem Moskauer Ausgehviertel explodiert.

  • Bei der Explosion wurden mindestens drei Menschen getötet und 21 weitere verletzt.

  • Die Behörden ermitteln Berichten zufolge wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag.

Nach der tödlichen Explosion eines Sprengsatzes in einem Moskauer Ausgehviertel ist die Ursache des Vorfalls weiterhin ungeklärt. Verschiedene Telegram-Kanäle berichteten, dass inzwischen fünf Menschen ums Leben gekommen seien. Eine offizielle Bestätigung dieser Angaben lag zunächst jedoch nicht vor.

Möglicher Terroranschlag

Nach Angaben der Behörden kamen bei der Explosion am Samstag zunächst drei Menschen ums Leben, weitere 21 wurden verletzt. Unter den Todesopfern befand sich laut dem Nationalen Anti-Terror-Komitee eine Frau, die verdächtigt wird, den Sprengsatz in ein Restaurant gebracht zu haben. Außerdem starben ein Sicherheitsmitarbeiter, der ihr den Zutritt verweigert haben soll, sowie ein Restaurantgast.

Der selbstgebaute Sprengsatz detonierte den Behörden zufolge gegen 20 Uhr Ortszeit. Die russische Zeitung "Kommersant" berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, dass die Teilnehmer:innen einer privaten Veranstaltung das eigentliche Ziel des Anschlags gewesen seien. Nach Informationen der Zeitung werde wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag ermittelt.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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