Katastrophen

Waldbrand-Einheit aus NRW: Einsatz in Spanien hat begonnen

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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So kämpft Frankreich gegen die Waldbrände

Videoclip • 01:49 Min • Ab 12


Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen unterstützen ihre spanischen Kollegen im Kampf gegen die schweren Waldbrände. Dabei gehört unter anderem das Aufspüren und Ablöschen von Glutnestern zu ihren wichtigsten Aufgaben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Über 50 Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen helfen bei den Waldbränden in Spanien.

  • Die Einsatzkräfte spüren Glutnester auf und löschen sie ab.

  • Der Einsatz erfolgt im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens.

Eine auf Waldbrände spezialisierte Feuerwehreinheit aus Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Kurzem die Einsatzkräfte in Spanien. Mehr als 50 Feuerwehrleute helfen in der nordwestspanischen Region Kastilien-León bei der Bekämpfung der Waldbrände. Nach Angaben der Feuerwehr Bonn suchen die Einsatzkräfte derzeit nach verbliebenen Glutnestern und löschen diese gezielt ab, um ein erneutes Aufflammen der Brände zu verhindern.

Die Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen erreichten ihren Einsatzort am Samstag nach einer rund 2.000 Kilometer langen Fahrt mit insgesamt 21 Fahrzeugen. Direkt nach ihrer Ankunft nahm ein Teil der Mannschaft die Arbeit auf und unterstützte spanische Kolleg:innen bei den Löscharbeiten in einem Naturschutzgebiet.

Unterkunft in ehemaligem Kloster

Laut Feuerwehrsprecher Frank Frenser sind die Einsatzkräfte in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Dort stehen Schlafsäle, eine Großküche sowie sanitäre Einrichtungen zur Verfügung, weshalb die mitgeführten Zelte nicht benötigt werden. Die Zusammenarbeit mit den spanischen Behörden verläuft reibungslos, sodass die Feuerwehrleute ihre Einsätze in einem Zwei-Schicht-System durchführen können.

Die Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen erfolgt im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Die spanischen Behörden hatten das spezialisierte Waldbrandmodul offiziell angefordert, um zusätzliche Hilfe bei der Bekämpfung der Waldbrände zu erhalten.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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