Glatteis, Schnee, gefrierender Regen
Winter hat Deutschland weiter fest im Griff - Schulausfälle in Niedersachsen und Bayern
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Woher kommt die Winterkälte trotz Klimawandel?
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
Auch am Mittwoch hält das Winterwetter vielerorts in Deutschland an. Neben Einschränkungen beim Auto- und Bahnverkehr bringt das auch ein seltenes Naturschauspiel mit sich.
In Teilen Deutschlands müssen sich Menschen auch am Mittwoch (28. Januar) auf winterliches Wetter einstellen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) hält sich die Kälte vor allem im Nordosten und Osten. Im Westen und Süden wird es feuchter und milder.
Dort fällt im Tagesverlauf zunächst Regen mit örtlicher Glatteisgefahr. Schnee fällt in einem Streifen vom Ems- und Münsterland über Ostwestfalen, Nordhessen und Thüringen bis nach Oberfranken und zum Vogtland. Am Nachmittag kommt es auch im Südwesten zu Schneefällen.
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Entspannung auf Straßen und Schienen
Trotz Glatteiswarnungen blieb die Verkehrslage in der Nacht zum Mittwoch laut Einsatzleitstellen relativ entspannt.
Am Dienstag (27. Januar) hatten vereiste Oberleitungen und Weichen zu Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. So musste in Berlin der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen zeitweise eingestellt werden. Inzwischen fahren fast alle Linien zumindest auf zentralen Abschnitten wieder. Mit Einschränkungen ist weiterhin zu rechnen.
Bayern und Niedersachsen: Vereinzelte Schulausfälle
Der Präsenzunterricht in Schulen wurde fast in ganz Bayern wieder aufgenommen. Weil Bäume am Schulgelände von der hohen Schneelast beschädigt wurden, bleibt die Schule im mittelfränkischen Erlangen geschlossen. Auch im oberfränkischen Landkreis Kulmbach findet am Mittwoch noch kein Präsenzunterricht statt.
Schnee und Glätte im niedersächsischen Landkreis Vechta sorgen dafür, dass der Präsenzunterricht an den allgemein- und berufsbildenden Schulen ausfällt. Das war in den vergangenen Tagen bereits in einigen weiteren Landkreisen in Niedersachsen der Fall.
Auch in den News:
Müritz komplett gefroren
Eisige Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern haben zu einem seltenen Anblick geführt: Der größte Binnensee Deutschlands, die Müritz, ist komplett gefroren. Seit Beginn der Woche bestätigt das örtliche Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA), dass die Eisdecke geschlossen ist. Am Rand habe es eine Dicke von 20 bis 25 Zentimetern erreicht.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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