30 Grad voraus
Gesund durch den Sommer: Diese Hitze-Tipps bringen dich durch heiße Tage
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von dpa:newstime
Wasserknappheit droht in Niedersachsen
Videoclip • 01:32 Min • Ab 12
Kaffee erlaubt, Eiswürfel tabu und das Anti-Hitze-Geheimnis Ayran: Diese einfachen Alltagstipps bringen dich erholt durch den Sommer – ohne Hitzekoller und Kreislaufprobleme.
Das Wichtigste in Kürze
Trinken nicht vergessen – und zwar regelmäßig: Extra viel Wasser im Vorhinein bringt dem Körper nichts.
Kaffee und Tee können ein Wasserersatz sein, Diätgetränke und Co. sind bei Hitze aber eher schädlich.
Getränke und Speisen kann man mit ein paar frischen Zutaten leicht aufpeppen und so für ausreichende Hydration sorgen.
Heiß, heißer, gut hydriert? Wenn es draußen so richtig warm wird, ist vor allem eines wichtig: genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie kann man seinem Körper unter dieser Belastung etwas Gutes tun? Und was für sinnvolle Alternativen gibt es zum oft langweiligen Wasser?
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Tipp 1: Vorsicht bei eisgekühlter Erfrischung
Finger weg von Eiswürfeln oder Getränken aus dem Gefrierfach. Ist man empfindlich, können die eiskalten Getränke zu Irritationen bis hin zum Durchfall führen. Leicht gekühlt dürfen die Getränke aber gern sein. Um deine Körpertemperatur musst du dir keine Sorgen machen – sie wird unabhängig von der Temperatur der Getränke reguliert. Laut der Universität Gießen geht es primär darum, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die Temperatur des Getränks ist zweitrangig, sofern es nicht eiskalt ist.
Tipp 2: Deshalb ist Routine so wichtig
Alle zwei Stunden ein Glas trinken: So oder so ähnlich könnte deine Hitze-Routine aussehen. Denn: Bei Hitze braucht der Körper kontinuierlich Flüssigkeit. Es bringt nichts, auf Vorrat zu trinken, denn der Körper kann das Wasser nicht speichern. Eine Erinnerung auf dem Smartphone oder eine Trinkliste zum Abhaken können dabei helfen. Der Zielwert: Bei Hitze sollte man (tagsüber) alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Tipp 3: So wird Wassertrinken attraktiv
Trinken nervt? Immer dieses geschmacklose Wasser? Das Getränk lässt sich leicht mit ein paar Zutaten aufpeppen. Probiere doch mal, gewaschenes und geschnittenes Obst, Gurke, Kräuter (zum Beispiel Dill oder Minze), einen Schuss Saft oder frische Ingwerscheiben in das Wasser zu geben! Auch ungesüßte Tees sind eine gute Wahl – leicht gekühlt oder lauwarm.
Tipp 4: Kaffee, Grüntee und Co. – erlaubt?
Kaffee entzieht dem Körper Wasser? Diese Nachricht ist Schnee von gestern. Eine bis vier Tassen Kaffee pro Tag gelten laut der DGE als unbedenklich, ebenso schwarzer und grüner Tee, und sie können zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Diese zu den Genussmitteln zählenden Getränke wirken allerdings ein wenig harntreibend, die ausgeschiedene Flüssigkeit muss wieder ersetzt werden.
Tipp 5: Diese Getränke sollte man vermeiden
Nicht alles, was trinkbar ist, hilft: Diät- und Sportgetränke sollten nicht zu viel getrunken werden. Sie enthalten meist Stoffe, die in größeren Mengen Nervosität oder Durchfall auslösen können, informiert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver, warnt das Informationsportal kenn-dein-limit.de. Wer es übertreibt, riskiert Kreislaufprobleme bis zur Bewusstlosigkeit. Die hohen Temperaturen entziehen dem Körper darüber hinaus Flüssigkeit – man schwitzt. Durch Alkohol gehen dem Körper außerdem noch mehr Mineralstoffe verloren. So kann es leichter zu Hitzschlägen kommen.
Tipp 6: Lifehack Wassermelone – diese Lebensmittel geben Flüssigkeit
Wer viele wasserhaltige Lebensmittel isst, kann auch so seinem Flüssigkeitshaushalt auf die Sprünge helfen. Das geht vor allem mit Obst und Gemüse. Ideal sind etwa Gurken, Blattsalate, Tomaten, Wassermelonen und Erdbeeren.
Milch, Joghurt oder Milchmixgetränke zum Beispiel mit frischem, saisonalem Obst bieten laut der DGE ebenfalls eine gute Ergänzung zur Wasserzufuhr mit vielen Mineralstoffen und Vitaminen.
Tipp 7: Auf Mineralien achten
Besonders wichtig ist, den Körper mit ausreichend Mineralstoffen zu versorgen. Wer stark schwitzt, verliert auch Mineralien – vor allem Natrium, so das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. Mithilfe von salzigen Speisen kannst du deinem Körper das verlorene Natrium zurückgeben. Auch eine Prise Salz im Wasser kann helfen, so die DGE.
Oder wie wäre es denn mit einem erfrischenden Ayran? Ein Teil Joghurt, ein Teil Wasser, etwas Salz (und Minze) – fertig ist Ayran, ein ideales Hitze-Getränk, das den Salzverlust ausgleicht.
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