Neue Drohungen
Trump nimmt Irans Infrastruktur ins Visier: Auge um Auge, Brücke für Schiffangriff
Veröffentlicht:
von Christopher Schmitt:newstime
USA bombardieren den Iran erneut (20. Juli)
Videoclip • 28 Sek • Ab 12
Das US-Militär greift weiter Ziele im Iran an. Zuletzt verschärfte US-Präsident Trump seine Rhetorik – und bekräftigt nun, bei iranischem Beschuss von Schiffen in der Straße von Hormus, Brücken und Kraftwerke ins Visier nehmen zu wollen.
Die Eskalationsspirale im Iran-Konflikt dreht sich weiter: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, künftig für jeden iranischen Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus gezielt zivile Infrastruktur im Iran zu bombardieren.
"Jedes Mal" werde eine Brücke oder ein Kraftwerk "bombardiert und zerstört", teilte Trump über seine Plattform Truth Social mit. Dabei könnten auch andere zivile Infrastrukturobjekte in Teheran oder dessen Umgebung ins Visier genommen werden – unabhängig davon, ob der Iran Raketen, Drohnen oder andere Waffen einsetze.
Die Ankündigung kommt vor dem Hintergrund bereits erfolgter Militärschläge: Vergangene Woche berichteten Medien über US-Angriffe auf mehrere Brücken und einen Flughafen im Iran, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten, die Brückenangriffe sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der strategisch wichtigen Meerenge unterbrechen.
Auch in den News:
Internationale Kritik an Angriffen auf Zivilinfrastruktur
Irans UN-Botschafter bezeichnete die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur als Kriegsverbrechen. Auch UN-Generalsekretär António Guterres äußerte über einen Sprecher Besorgnis: "Solche Angriffe sind inakzeptabel." Das US-Militär erklärte hingegen, man habe Dutzende "militärische Ziele" mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung.
Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait, Bahrain und Katar. Die militärische Eskalation verschärfte sich zuletzt dramatisch: Am Montag (20. Juli) drohte Trump erneut mit harter Vergeltung, nachdem das US-Militär den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss bekanntgegeben hatte. Die Zahl der offiziell bekannten im Krieg getöteten US-Militärangehörigen stieg damit auf 18.
Trump: Angriffe haben Iran hart getroffen
Erst am Dienstag (21. Juli) hatte Trump zusätzlich mit Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung "Pickaxe Mountain" gedroht. "Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht", sagte er im Weißen Haus. Der Komplex liegt im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran.
Mit Blick auf die Kriegsdauer zeigte sich Trump unnachgiebig: "Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen." Nach seiner Darstellung hätten die US-Angriffe das Land hart getroffen – der Iran bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Noch rentabel?
Galeria-Filialen vor der Schließung: Diese Standorte sind bedroht

Finanzen
Junge sparen lieber für Reisen als für die Rente

Verbraucher-Informationen
Rückruf von Kölln-Müsli: Schoko-Flakes können Fremdkörper enthalten

Überflutete Straßen
Unwetter an der Adria: Riesige Hagelkörner und Tornado

Neun Tote
Zehn Jahre nach OEZ-Terror: Eltern eines Opfers erheben schweren Vorwurf

Keine "Typen"
Podolski rechnet nach WM mit DFB-Team ab

