Prozessende

Urteil in Norwegen: Mette-Marits Sohn Marius muss vier Jahre ins Gefängnis

Aktualisiert:

von Joachim Vonderthann

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Mette-Marits Sohn weint vor Gericht (4. Februar)

Videoclip • 02:45 Min • Ab 12


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Das Urteil nach einem spektakulären Prozess ist da: Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Am Montag (15. Juni) wurde Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, von einem Gericht in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde am Morgen verkündet, wobei Høiby aus gesundheitlichen Gründen nicht im Gerichtssaal anwesend war, sondern das Urteil über eine Videoschalte aus dem Gefängnis verfolgte.

Von den vier Vergewaltigungsvorwürfen nach norwegischem Recht sprach das Gericht Høiby in zwei Fällen frei, verurteilte ihn jedoch in den anderen beiden Fällen. Der 29-Jährige muss vier Frauen eine Entschädigung zahlen, darunter zwei Ex-Freundinnen.

Nicht nur wegen Høiby hat das Image der norwegischen Königsfamilie zuletzt erheblichen Schaden genommen, erfahre hier von weiteren Skandalen rund um die Royals.

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Anklagepunkte und Geständnisse

In dem Prozess, der von Anfang Februar bis Mitte März verhandelt wurde, war Høiby in insgesamt 40 Punkten angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hielt ihn in 39 Punkten für schuldig und hatte sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. Die Verteidigung hatte dagegen einen Freispruch von den Vergewaltigungsvorwürfen und eineinhalb Jahre Haft für ihren Mandanten gefordert.

Mehrere Taten hatte der 29-Jährige gestanden, darunter:

  • Fälle von Körperverletzung und Vandalismus

  • Verstöße gegen ein Kontaktverbot zu einer Ex-Freundin

  • Verschiedene Verkehrsdelikte

  • Transport von 3,5 Kilo Marihuana

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Die Vergewaltigungsvorwürfe

Die vorgeworfenen Vergewaltigungen von vier Frauen, während diese schliefen, hatte Høiby bestritten. Während er mit den Frauen zusammen war, hatte er diese gefilmt und fotografiert. Foto- und Videoaufnahmen auf den Handys des Norwegers spielten in der Beweisführung der Staatsanwaltschaft eine wichtige Rolle.

Høibys Aussagen während des Prozesses

Unter Tränen hatte Høiby in dem Prozess die Medien angeklagt, von denen er seit frühester Kindheit verfolgt worden sei. Er bezeichnete sich selbst als "Monster" in der öffentlichen Wahrnehmung und "Hassobjekt von ganz Norwegen".

Untersuchungshaft und gescheiterte Freilassungsversuche

Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, nachdem er kurz vor Prozessbeginn erneut gegen ein Kontaktverbot gegenüber seiner Ex-Freundin verstoßen hatte. Mehrfach versuchte er während und nach dem Prozess, aus der U-Haft freizukommen – notfalls mit elektronischer Fußfessel.

Auch kurz vor der Urteilsverkündung hatte er noch einen Versuch gestartet, diesmal mit Verweis auf den Gesundheitszustand seiner Mutter, die an einer unheilbaren, chronischen Lungenkrankheit leidet und dringend eine neue Lunge braucht. Sein Antrag wurde jedoch in zweiter Instanz abgelehnt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa


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