Einigung zwischen Teheran und Washington
Merz begrüßt Iran-Deal - Ölpreise fallen
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von Michael Reimers:newstime
Iran-Deal: Merz lobt Trump
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Kann sich die Weltwirtschaft jetzt nach der Einigung zwischen Teheran und Washington erholen? Bundeskanzler Friedrich Merz fordert nun eine "zielstrebige" Umsetzung des Abkommens.
Das Wichtigste in Kürze
Die Bundesregierung begrüßt das Abkommen im Iran-Krieg.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht darin einen wichtigen Schritt für die Erholung der Weltwirtschaft.
Die Straße von Hormus soll allerdings erst nach der Unterzeichnung des Abkommens am Freitag geöffnet werden.
Die Einigung im Iran-Krieg schien immer wieder auf der Kippe zu stehen – doch nun haben die USA und der Iran eine vorläufige Übereinkunft gefunden. Das bestätigten die Regierungen der USA und des Irans. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gratulierte US-Präsident Donald Trump zu "diesem diplomatischen Durchbruch". Er begrüßte die Einigung und forderte eine "zielstrebige" Umsetzung des Abkommens.
Erholt sich die Weltwirtschaft nun?
Wichtig für die Weltwirtschaft ist dabei die Öffnung der Straße von Hormus. Diese müsse dauerhaft und uneingeschränkt für die freie Schifffahrt geöffnet werden, erklärte der Kanzler. "Weitere Verhandlungen müssen in den nächsten Wochen sicherstellen, dass Iran sein militärisches Nuklearprogramm nachprüfbar beendet." Das Abkommen könne den Weg zu einer Erholung der Weltwirtschaft und einer Stabilisierung der Region anbahnen, so Merz.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien erklärten sich infolge der Einigung bereit, die Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu unterstützen.
Meerenge soll erst Freitag geöffnet werden
Für den Ölmarkt ist die Einigung eine gute Nachricht. In einem Post auf seiner Platform "Truth Social" teilte Trump jedoch mit, dass die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus erst nach der formellen Unterzeichnung des Iran-Abkommens am Freitag geöffnet werden soll. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung. Danach werde das Öl wieder frei fließen, zugunsten der Region und der ganzen Welt.
Die Ölpreise sind infolge der Einigung bereits deutlich gefallen. Der Preis für die weltweite Referenzsorte Brent mit Lieferung im August fiel um knapp vier Prozent auf rund 84 US-Dollar je Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI mit Lieferung Ende Juli fiel in den USA am Sonntagabend (Ortszeit) ähnlich stark auf gut 81 Dollar pro Fass je 159 Liter.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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