Vergewaltigungs-Prozess
Sohn von Mette-Marit: Høiby will aus Gefängnis entlassen werden – Gericht lehnt ab
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von Jana Wejkum:newstime
Høiby in Vergewaltigungs-Prozess: Erinnere mich nicht
Videoclip • 01:19 Min • Ab 12
Niederlage für Marius Borg Høiby: Er muss weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Warum das Gericht seinen Antrag ablehnt und wie es im Prozess weitergeht.
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit muss weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Ein Antrag auf Freilassung, den seine Anwältin gestellt hatte, wurde abgelehnt. "Das Gericht verweist auf die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr", so das zuständige Gericht in Oslo. Marius Borg Høibys Anwältin hatte damit argumentiert, dass diese Gefahr nicht mehr gegeben sei.
Høiby war kurz vor Beginn des Prozesses Anfang Februar festgenommen worden, weil er gegen das Kontaktverbot zu einer Ex-Freundin verstoßen hatte. Er soll sich rücksichtslos verhalten haben. Seitdem sitzt der Angeklagte in Untersuchungshaft.
Die betreffende Frau ist ein mutmaßliches Opfer in dem Verfahren. Ein Vorfall in ihrer Wohnung ist der Grund, warum seit August 2024 gegen Høiby ermittelt wird. Der Angeklagte soll ihr gegenüber mehrfach gewalttätig geworden sein. Dennoch hatten sich die beiden bis kurz vor Beginn des Prozesses regelmäßig getroffen.
Høiby muss sich seit Anfang Februar wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Er hat seine Schuld bislang bestritten. Der Prozess soll voraussichtlich bis zum 19. März dauern. Wann das Urteil bekannt wird, ist unklar.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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