Passagiere mussten raus

Flughafen Hamburg: Sicherheitsbereich vorübergehend geräumt – das war der Grund

Aktualisiert:

von Anne Funk

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Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


Wegen einer "polizeilichen Lage" am Hamburger Flughafen war der Sicherheitsbereich des Airports geräumt worden. Alle Passagiere mussten den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen. Nun ist die Ursache bekannt.

Am Freitag (12. Juni) kam es am Hamburger Flughafen gegen 9 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Wegen einer "polizeilichen Lage" wurde der Sicherheitsbereich des Airports geräumt.

Alle Passagier:innen mussten den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Auch Personen, die bereits in den Maschinen saßen, mussten demnach wieder aussteigen. Um was für eine "polizeiliche Lage" es sich handelt, wollte der Sprecher zunächst nicht weiter ausführen. Häufig sind in solchen Fällen verdächtige Gegenstände Ursache für eine solche Sicherheitsmaßnahme.

Inzwischen gibt es ein Update. Gut zwei Stunden nach der Sperrung wurde der Betrieb wieder aufgenommen, die Sicherheitskontrollen seien laut einer Sprecherin wieder geöffnet. "Wir kehren wieder in den Normalbetrieb zurück", hieß es.

Zur Räumung sei es gekommen, weil ein Mann einen Sicherheitsbereich betreten hatte – offenbar aber aus Versehen. Allerdings hatte man zunächst nicht ausschließen können, dass der Mann möglicherweise gefährliche Gegenstände im Sicherheitsbereich hinterlegt hatte oder andere Gefahren bestanden hätten. Daher wurde der leer geräumte Bereich komplett durchsucht.

Betroffen von der Sperrung war nach Angaben der Bundespolizei nur der Sicherheitsbereich, in dem sich die bereits kontrollierten Passagiere befanden. Die anderen Teile des Flughafens seien weiter zugänglich gewesen.

Am Hamburger Flughafen trainiert derzeit die Bundeswehr. Seit Anfang der Woche sind am zivilen Helmut-Schmidt-Airport sechs Tornado-Kampfflugzeuge stationiert. Die Maschinen üben dort zwischen 9 Uhr und 18 Uhr parallel zum normalen Flugbetrieb Starts und Landungen.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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