Aktie legt los

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Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Rekord-Börsengang von SpaceX

Videoclip • 30 Sek • Ab 12


Rund 75 Milliarden Dollar hat SpaceX mit seinem Aktienverkauf eingenommen. Jetzt steht der Rekord-Börsengang bevor – und Elon Musk baut sein Geld-Imperium aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Freitag (12. Juni) sollen erstmals SpaceX-Aktien an der Börse gehandelt werden.

  • Elon Musk macht der Börsengang zum ersten Billionär der Welt.

  • Mit Peter Thiel profitiert auch ein deutscher Investor.

Mit einem Paukenschlag hat Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX den Gang an die Börse vollzogen. Wie der Finanzdienst "Bloomberg" berichtet, hat das Unternehmen rund 555,6 Millionen Aktien zu je 135 Dollar platziert und damit etwa 75 Milliarden Dollar eingesammelt. Die Aktie soll am Freitag (12. Juni) erstmals gehandelt werden. Damit übertrifft SpaceX den bisherigen Rekordhalter, die saudische Ölfirma Aramco, deutlich. Die kam 2019 auf rund 29 Milliarden Dollar.


Bewertet wird SpaceX laut "Bloomberg" an der Börse mit 1,77 Billionen Dollar – mehr als etablierte Tech-Giganten wie Meta. Für Elon Musk bedeutet das einen historischen Meilenstein: Durch seine Anteile an SpaceX und Tesla steigt sein Vermögen erstmals über die Marke von einer Billion Dollar, zumindest auf dem Papier. Anleger:innen zahlten dabei weniger für aktuelle Gewinne als für die Erwartung künftiger Durchbrüche im All.

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Attraktive Aktie trotz Milliarden-Verlust

Denn die Geschäftszahlen lesen sich bislang ernüchternd. SpaceX hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 18,7 Milliarden Dollar einen Verlust von knapp fünf Milliarden Dollar verbucht. Auch im ersten Quartal dieses Jahres stand erneut ein Milliardenminus zu Buche. Als Hauptgrund gelten laut Bericht die enormen Investitionen in die neue Schwerlastrakete Starship, in die bereits mehr als 15 Milliarden Dollar geflossen seien. Die Unternehmensführung rechne damit, dass Starship nach Abschluss aller Tests im zweiten Halbjahr erstmals kommerziell eingesetzt werden könne.

Stabilität bringt vor allem der Satelliteninternet-Dienst Starlink. Er habe im ersten Quartal rund 3,26 Milliarden Dollar umgesetzt und verfügt inzwischen über mehr als zehn Millionen Kund:innen in 164 Ländern. Langfristig sieht SpaceX laut Bloomberg weiteres Potenzial im Bereich Künstliche Intelligenz, etwa durch Rechenzentren im All. Kritiker:innen warnten allerdings vor enormen Kosten, technischen Risiken und Problemen durch Strahlung.

Ohne Musk geht nichts

Die Kontrolle über das Unternehmen bleibt fest in Musks Händen. Dank Aktien mit Mehrfachstimmrechten hält er auch nach dem Börsengang mehr als 80 Prozent der Stimmrechte. Auffällig ist zudem, dass SpaceX den Ausgabepreis selbst festgelegt hat – ein ungewöhnlicher Schritt, da bei IPOs sonst meist eine Preisspanne genannt wird.

Zu den größten Profiteuren zählen frühe Investor:innen. Der Founders Fund von Peter Thiel hält laut "Bloomberg" rund drei Prozent der Anteile, die einst für etwa 600 Millionen Dollar erworben wurden und nun einen Wert von über 50 Milliarden Dollar aufweisen. Auch Sequoia Capital sitzt auf einem zweistelligen Milliardenwert. Für SpaceX beginnt damit ein neues Kapitel – mit enormen Erwartungen, aber auch gewaltigem Risiko.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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