Hundeattacke

Obduktion bestätigt: Familienhund tötete Vierjährige aus Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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In diesem Bundesland ist der Hundeführerschein jetzt Pflicht

Videoclip • 01:26 Min • Ab 12


Die Obduktion hat Gewissheit gebracht: Das vierjährige Mädchen, das Anfang Juli von einem Familienhund angegriffen wurde, starb an den Folgen schwerer Bissverletzungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Obduktion bestätigt: Eine Vierjährige ist nach dem Angriff des Familienhundes an Bissverletzungen gestorben.

  • Gegen die Mutter des Kindes und einen Bekannten wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

  • Der Familienhund wurde nach dem Vorfall in ein Tierheim gebracht.

Neuigkeiten zu einem tragischen Fall aus Sachsen-Anhalt: Eine Obduktion hat bestätigt, dass das vierjährige Mädchen nach dem Angriff des Familienhundes an den schweren Bissverletzungen gestorben ist. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, konnten die Rechtsmediziner keine weiteren medizinischen oder sonstigen Ursachen für den Tod feststellen.

Der Vorfall ereignete sich Anfang Juli im Ortsteil Drosa der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Nach bisherigen Erkenntnissen spielte das Kind in einer Wohnung mit dem Hund der Familie, als dieser das Mädchen plötzlich angriff. Mehrere anwesende Personen versuchten, Hund und Kind zu trennen. Trotz des schnellen Einsatzes eines Notarztes kam für die Vierjährige jede Hilfe zu spät.

Hund bleibt zunächst im Tierheim

Nach Angaben der Ermittler:innen handelt es sich bei dem Hund vermutlich um einen American Staffordshire Terrier. Das Tier wurde nach dem Vorfall gemeinsam mit einem Tierarzt in ein Tierheim gebracht. Über das weitere Vorgehen entscheiden nun die zuständigen Behörden.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung richten sich weiterhin gegen die 32-jährige Mutter des Mädchens sowie einen 30-jährigen Bekannten. Die Ermittler:innen prüfen derzeit vor allem, welche Umstände zu dem tödlichen Angriff geführt haben. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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