Nach mutmaßlicher Brandstiftung

Berlin-Köpenick: Mann nach Beil-Attacke von Polizei angeschossen

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Am Sonntagabend wird die Polizei zu einem Wohnhausbrand in Berlin-Köpenick alarmiert. Vor Ort greift ein Mann die Einsatzkräfte mit einem Beil an. Daraufhin setzen die Polizisten ihre Dienstwaffen ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 38-Jähriger soll in Berlin Polizist:innen mit einem Beil angegriffen haben.

  • Die Polizei hat auf den Mann geschossen, der verletzt ins Krankenhaus kam.

  • Das Wohnhaus ist nach dem Brand vorerst unbewohnbar.

In Berlin-Köpenick hat die Polizei einen 38-jährigen Mann angeschossen, der mutmaßlich einen Brand gelegt hatte und die Einsatzkräfte mit einem Beil bedrohte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging der Mann in der Nacht zum Sonntag auf die Polizist:innen los.

Um den Angriff zu stoppen, setzten die Beamt:innen ihre Dienstwaffen ein. Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt. Verletzt wurde auf Seiten der Polizei niemand. Die weiteren Ermittlungen wegen des Angriffs auf die Einsatzkräfte sowie des Schusswaffeneinsatzes führt eine Mordkommission. Zudem wird gegen den Mann wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

Haus nach Brand unbewohnbar

In der Nacht des Vorfalls wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in der Wendenschloßstraße gerufen, nachdem ein Bewohner Rauch im Treppenhaus bemerkt hatte. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den 38-Jährigen, der gerade einen Feuerlöscher benutzte.

Kurz darauf soll er ein Beil genommen und sich bedrohlich auf die Polizist:innen zubewegt haben. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Insgesamt wurden zwölf Bewohner:innen medizinisch untersucht, zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Gebäude wurde durch das Feuer so stark beschädigt, dass es vorerst unbewohnbar ist. Weitere Einzelheiten, etwa zur Herkunft des Beils oder zur Zahl der abgegebenen Schüsse, waren zunächst nicht bekannt.

Auch in den News:


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken