Eichenprozessionsspinner

Brandenburg: Wegen Raupen-Plage Gewässer im Spreewald gesperrt

Veröffentlicht:

von Claudia Scheele

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Eichenprozessionsspinner werden zur Plage

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


Wegen giftiger Raupen sind aktuell viele Wasserwege im Spreewald gesperrt. Das Land Brandenburg warnt vor starken gesundheitlichen Gefahren für Tourist:innen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen des Eichenprozessionsspinners hat Brandenburg zahlreiche Wasserwege im Spreewald für den Schiffsverkehr gesperrt.

  • Die giftigen Brennhaare der Raupen können bei Kontakt schwere gesundheitliche Probleme wie Hautreizungen oder Asthma auslösen.

  • Das Verkehrsministerium rät allen Tourist:innen dringend dazu, mit ihren Booten auf alternative Routen auszuweichen.

Wer in diesen Tagen eine Paddeltour im idyllischen Spreewald plant, muss sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Wegen eines starken Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner hat das Land Brandenburg mehrere Gewässerabschnitte vorübergehend für den Schiffsverkehr gesperrt.

Wie die Behörden mitteilten, ist etwa die Hälfte der schiffbaren Flächen im Unterspreewald von diesen Sperrungen betroffen. Die Maßnahme dient in erster Linie dem Schutz der Besucher:innen vor den gefährlichen Brennhaaren der Raupen. Zudem soll verhindert werden, dass Tourist:innen durch umsturzgefährdete Bäume und Äste entlang der Wasserwege verletzt werden.


Alternative Routen im Spreewald für Boote

Das zuständige Verkehrsministerium rät allen Urlauber:innen, die mit dem Boot unterwegs sind, auf alternative Routen auszuweichen. Der Eichenprozessionsspinner hat sich laut dem Umweltministerium in Brandenburg in diesem Jahr besonders stark verbreitet. Die Situation entwickelt sich zunehmend zu einem landesweiten Problem für die Gesundheit der Menschen in der Region.

Die winzigen Brennhaare der Raupen dieses Nachtfalters enthalten ein starkes Nesselgift. Bei einem Kontakt können diese Haare schwere Hautreizungen auslösen, die mit einem starken Juckreiz und Quaddeln einhergehen. Darüber hinaus warnt das Ministerium, dass auch "Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden" möglich sind.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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