Naher Osten
Neue Eskalation am Golf: Iran feuert Raketen auf Bahrain, Kuwait und Jordanien
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Weitere US-Angriffe auf den Iran
Videoclip • 33 Sek • Ab 12
Nach neuen US-Angriffen nehmen Irans Revolutionsgarden erneut Militärziele in Bahrain, Kuwait und Jordanien ins Visier. Die Luftabwehr läuft auf Hochtouren – die Lage bleibt extrem angespannt.
Das Wichtigste in Kürze
Als Antwort auf amerikanische Luftschläge überzieht Teheran die Nachbarstaaten erneut mit Raketenfeuer.
In Bahrain und Kuwait sichert die Luftabwehr im Akkord den Luftraum.
Der Nahe Osten kommt einfach nicht zur Ruhe.
Die Nacht zum Montag (13. Juli) brachte erneut Alarm und Explosionen in die Golfregion: Der Iran hat nach eigenen Angaben mehrere US-Militärstützpunkte in Bahrain, Kuwait und Jordanien mit Raketen und Drohnen angegriffen. Die Attacken erfolgten als direkte Antwort auf die jüngsten amerikanischen Luftschläge gegen iranisches Territorium.
Mehrere militärische Ziele beschossen
In Kuwait meldete der Generalstab, dass feindliche Luftziele bekämpft würden. Bahrain löste seit Einbruch der Dunkelheit mehrfach Alarm aus, das Innenministerium rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen. Auch Jordanien wurde zum Ziel: Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Petra fing das Militär vier aus dem Iran abgefeuerte Raketen ab. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten unter anderem ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain ins Visier genommen. Diese Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Auch in den News:
USA greifen Iran wieder an
Der iranische Gegenschlag folgte auf den bereits vierten US-Angriff binnen einer Woche. Das für die Region zuständige Kommando Centcom berichtete, dabei seien Dutzende Ziele an verschiedenen Orten im Iran getroffen worden.
Die Golfstaaten, die amerikanische Militärbasen beherbergen, stehen seit Monaten im Kreuzfeuer der Auseinandersetzung zwischen Washington und Teheran. Die strategisch nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernten Stützpunkte machen die Länder zu bevorzugten Zielen iranischer Vergeltungsschläge.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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