Schwerer Unfall in Segeberg
B206 in Schleswig-Holstein: Fünf Verletzte bei Massencrash
Veröffentlicht:
von Claudia Scheele:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Auf der B206 in Schleswig-Holstein kam es zu einem schweren Unfall mit fünf Fahrzeugen. Ein Hubschrauber brachte einen Schwerverletzten in die Klinik.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B206 nahe Hasenmoor wurden fünf Personen verletzt, eine davon schwer.
Ein Autofahrer hatte stehende Fahrzeuge übersehen und war in diese hineingefahren, wodurch Trümmerteile auch den Gegenverkehr trafen.
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen musste die Bundesstraße vollständig gesperrt werden.
Am späten Sonntagnachmittag (12. Juli) hat sich auf der Bundesstraße 206 in der Nähe der Gemeinde Hasenmoor im Kreis Segeberg ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge in die folgenschwere Kollision verwickelt. Dabei erlitten fünf Menschen zum Teil erhebliche Verletzungen, eine Person traf es besonders schwer. Rettungskräfte waren umgehend mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Unfallopfer medizinisch zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen bei einem der Unfallbeteiligten musste umgehend ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Dieser transportierte den Schwerverletzten nach der Erstversorgung auf schnellstem Weg in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Polizei hat unmittelbar nach dem Vorfall die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache für den dramatischen Zusammenstoß auf der viel befahrenen Strecke zu klären.
Kettenreaktion auf der Bundesstraße
Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamt:innen hielten gegen 17.30 Uhr mehrere Fahrzeuge auf der B206 verkehrsbedingt an. Der Fahrer des ersten Wagens hatte demnach die Absicht, nach links abzubiegen und musste den Gegenverkehr passieren lassen. Ein nachfolgender Autofahrer, der mit seinem Wagen auf der linken Spur in derselben Fahrtrichtung unterwegs war, erkannte die gefährliche Situation offenbar zu spät. Er prallte mit seinem Fahrzeug ungebremst in die stehenden Autos.
"Nach ersten Erkenntnissen erkannte der Autofahrer zu spät, dass die Fahrzeuge verkehrsbedingt zum Stehen gekommen waren", teilte ein Polizeisprecher zu dem verheerenden Unfallhergang mit. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass zahlreiche Fahrzeugteile durch die Luft auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurden. Dort trafen die scharfkantigen Trümmer ein weiteres, entgegenkommendes Auto, was die Zahl der beteiligten Fahrzeuge letztlich auf fünf erhöhte.
Auch in den Regio News:
Vollsperrung und Gutachter im Einsatz
Um den genauen Ablauf der Massenkarambolage zweifelsfrei zu rekonstruieren, wurde auf Anordnung der Behörden ein unabhängiger Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen. Die Spezialist:innen sicherten vor Ort akribisch alle wichtigen Spuren, um den Hergang detailliert aufklären zu können.
Für die Dauer der aufwendigen Unfallaufnahme, der Rettungsmaßnahmen sowie die anschließenden Bergungsarbeiten der stark beschädigten Fahrzeuge musste die B206 komplett für den Verkehr gesperrt werden. Dies führte am Sonntagabend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Kreis Segeberg, weshalb Autofahrer:innen den Bereich weiträumig umfahren mussten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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