Finanzielle Folgen

Frühes WM-Aus wird teuer – DFB verliert Millionen

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Nach WM-Aus: DFB rechnet mit Millionen-Minus

Videoclip • 01:09 Min • Ab 12


Das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM wirkt sich auch auf die Finanzen des DFB aus. Der Verband rechnet mit einem Millionenminus – und die Kosten für den Trainerwechsel sind dabei noch gar nicht eingerechnet.

Das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Paraguay hat für den Deutschen Fußball-Bund auch wirtschaftliche Folgen. Wie DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald dem "Kicker" sagte, rechnet der Verband aktuell mit einem Defizit von rund 9,4 Millionen Euro. Das endgültige Ergebnis soll allerdings erst im Herbst feststehen.

Nach Angaben von Grunwald war der WM-Haushalt bewusst vorsichtig kalkuliert. Grundlage für die Planung war bereits ein Ausscheiden in der ersten K.-o.-Runde. Prämien für die Nationalspieler wären zudem erst ab dem Achtelfinale angefallen. Einen finanziellen Überschuss hätte der DFB laut Grunwald sogar erst mit dem Einzug ins Finale erzielt.

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Trainerwechsel könnte DFB weitere Millionen kosten

In der bisherigen Kalkulation fehlen allerdings noch die Kosten für den Trainerwechsel. Nach dem WM-Aus endete die Amtszeit von Julian Nagelsmann als Bundestrainer. Laut Kicker könnten sich die Abfindungen für das ehemalige Trainerteam auf rund 6,8 Millionen Euro belaufen.


Hinzu kommen voraussichtlich weitere Ausgaben für einen möglichen Nachfolger. Mit Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich der DFB grundsätzlich einig sein. Derzeit steht Klopp aber noch bei Red Bull als Head of Global Soccer unter Vertrag. Ob zusätzlich eine Ablösesumme fällig wird und wie stark der Trainerwechsel die Finanzen belastet, soll laut DFB nach der Sommerpause berechnet werden. Der Verband betont jedoch, dass der Gesamthaushalt weiterhin auf eine schwarze Null ausgelegt sei.

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