Bundestrainer-Entscheidung naht
Klopp mit DFB einig: Jetzt hat Red Bull alles in der Hand
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von Benedikt Rammer:newstime
Nagelsmann tritt zurück – DFB will Klopp
Videoclip • 52 Sek • Ab 12
Dienstag könnte zum Schlüsseltag in der Bundestrainer-Frage werden: Zunächst reden die DFB-Bosse mit dem Red-Bull-Geschäftsführer, anschließend sind Jürgen Klopp und Oliver Mintzlaff am Zug. Das meldet der "Kicker".
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag (14. Juli) mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Wie der "Kicker" berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Klopp und Red Bull bleibt Streitthema
Ein Lösungsansatz lautet, dass Klopp als Markenbotschafter mit Red Bull verbunden bleibt. Ein Konstrukt, das den Amateurvertretern im DFB nicht behagt. Sie wollen Red Bull nicht die Tür zur Nationalmannschaft öffnen.
Dem "Kicker" zufolge ist denkbar, dass Klopp "abseits des nicht immer zeitaufwendigen Bundestrainer-Lebens mit seiner Expertise hin und wieder der umfangreichen Sport-Welt des Konzerns zur Verfügung stehen darf. Vor allem in Bereichen, die Klopp in den eineinhalb Jahren seines Wirkens maßgeblich angeschoben hat."
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Klopp sind sich bis auf Detailfragen über eine Zusammenarbeit bis zur WM 2030 einig. Der 59-Jährige würde dann auf Julian Nagelsmann folgen, der nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay seinen Rücktritt erklärt hatte.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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