
über 1.000 Jobs betroffen
Aktuelle Insolvenzen, Firmenpleiten und Sanierungen im Überblick. Ob bekannte Traditionsmarken, Großkonzerne oder Start-ups: Erfahre alles über Hintergründe, Entwicklungen und was die Zahlungsunfähigkeit konkret für Kund:innen, Beschäftigte und Anleger:innen bedeutet.

über 1.000 Jobs betroffen

Hersteller von Kartoffelknödeln

Baumärkte von Verdrängung betroffen

Milliardenschulden beim TV-Sender

Rettung gescheitert

Bekannt für Ingwer-Shots

Nach Insolvenz

Zukunft ungewiss

Süddeutsches Familienunternehmen

Schnittfeste Tortenbasis

Hohe Dieselpreise

Marken wie Sans Soucis betroffen

Kürzlich erst übernommen

Strategische Neuausrichtung

Zum zweiten Mal nach 2020

Getränkehersteller aus Rheinland-Pfalz

Firma Kayser insolvent

Inhabergeführte Kette

Kretzschau

Baumaschinen aus Ganderkesee

Insolvenz trotz voller Hantelbänke
Gestiegene Energie- und Rohstoffkosten, hohe Zinsen, anhaltende Konsumflaute und struktureller Wandel: Die wirtschaftlichen Herausforderungen setzen viele Unternehmen stark unter Druck. Die Folge ist eine spürbare Welle von Unternehmensinsolvenzen. Betroffen sind längst nicht mehr nur kleine Betriebe, sondern auch renommierte Traditionsunternehmen, Großkonzerne und einst gefeierte Start-ups.
Eine Insolvenz bedeutet jedoch nicht zwangsläufig das endgültige Aus. Oft bietet das rechtliche Verfahren – etwa durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung oder einen Schutzschirmplan – die Chance für einen Neuanfang, eine Sanierung oder die Übernahme durch Investoren.
Die Ursachen für eine Zahlungsunfähigkeit sind vielfältig, doch bestimmte Branchen trifft die Krise aktuell besonders hart:
Einzelhandel & Mode: Kaufzurückhaltung und starker Online-Wettbewerb setzen Modeketten (wie Closed), Discounter (Mäc-Geiz) sowie spezialisierte Fachhändler und Versandapotheken (Sanicare) zu.
Bau- & Immobilienbranche: Hohe Zinsen und drastisch gestiegene Baukosten bringen Bau-Riesen (Pandion) und Handwerksbetriebe in Schieflage.
Lebensmittel, Genuss & Gastronomie: Ob Traditionsbrauereien (Westheimer Brauerei), Mineralbrunnen (Rhenser), Hamburger Schokoladenmanufakturen (Paulsen), Molkereibetriebe (QimiQ) oder junge Getränke-Start-ups (Curameo) – die Marge im Lebensmittelbereich ist dünn und der Kostendruck extrem hoch.
Konsumgüter, Freizeit & Traditionshandwerk: Vom Wohnmobil- und Camper-Vermieter (VanEver) über bekannte Spielzeug- und Kinderwagenhersteller (Playmobil, Rolly Toys, Zekiwa) bis hin zu Fahrrad-Konzernen (Accell Group), Küchenbauern (Brigitte Küchen) oder Baumarktketten (Hellweg) spüren viele Hersteller den Nachfragerückgang.
Soziale Träger & Dienstleister: Auch Wohlfahrtsverbände (AWO), Textilentwickler (Sympatex) oder Landtechnik-Hersteller (Dammann) bleiben von finanziellen Engpässen nicht verschont.
Wenn ein Unternehmen Zahlungsunfähigkeit meldet, wirft das bei Betroffenen viele Fragen auf:
Rechte für Kund:innen: Was passiert mit bereits bezahlten Bestellungen, Anzahlungen oder Gutscheinen? Können gemietete Fahrzeuge oder gebuchte Leistungen noch genutzt werden? Welche Garantieansprüche bestehen weiterhin?
Schutz für Beschäftigte: Wie geht es für Arbeitnehmer:innen weiter? Wann greift das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit und wie stehen die Chancen auf den Erhalt von Arbeitsplätzen im Zuge von Übernahmen oder Filialschließungen?
Risiken für Anleger:innen: Was müssen Investor:innen und Kapitalanleger:innen beachten, wenn Finanzfonds oder Immobiliengesellschaften pleitegehen und Ersparnisse auf dem Spiel stehen?

KI und Kindererziehung

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