RKI-Empfehlung

Grippe-Saison beginnt: Wer sich gegen Influenza impfen lassen sollte

Veröffentlicht:

von Momir Takac

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"Wiesn-Grippe": Was ist das und was hilft?

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Im Oktober beginnt die Grippe-Saison. Das RKI rät bestimmten Personen zu einer Impfung gegen Influenza. Die wichtigsten Informationen dazu.

Im Herbst und Winter ist Grippe-Saison. Wen schon einmal eine Influenza gepackt hat, weiß, wie heftig sie sein kann. Starker Husten, Gliederschmerzen und Fieber können gerne länger als eine Woche dauern. Umso wichtiger ist es, sich zu schützen. Am besten hilft die Grippeschutzimpfung. Wir erklären, für welche Personengruppen sie wichtig ist.

Grippe-Saison startet: Risikopersonen sollten sich impfen lassen

Es ist nur ein kleiner Piks, doch für manche Menschen kann er elementar sein. Bei Personen mit erhöhtem Risiko kann eine Grippe lebensgefährlich werden, etwa wenn als Komplikation eine Lungenentzündung dazukommt. Ob Hausarzt, Gynäkologin, Kinderarzt oder Betriebsärztin: Sie alle impfen gegen Grippe. Auch Apotheken können Grippeschutzimpfungen anbieten. Über das Portal apoguide.de lässt sich gezielt nach Apotheken in der Nähe suchen, bei denen das möglich ist.

Die Grippe-Saison startet. Risikopersonen sollten sich gegen Influenza impfen lassen.

Bild: Robert Michael/dpa


Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung diesen Personengruppen:

  • Allen Menschen ab 60 Jahren. Im Alter wird das Immunsystem schwächer, was das Risiko für schwere Krankheitsverläufe erhöht. Laut RKI betreffen die meisten Todesfälle durch Grippe diese Altersgruppe.

  • Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Dazu zählen laut Stiko unter anderem Erkrankungen des Herzens, der Leber oder der Nieren, aber auch Diabetes, Immunschwächen oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose.

  • Schwangeren ab dem zweiten Trimester. Liegt eine Vorerkrankung vor, rät die Stiko schon im ersten Trimester zur Impfung.

  • Menschen, die in Alters- oder Pflegeheimen leben.

  • Menschen, die im engen Kontakt mit Risikopersonen stehen, etwa weil sie mit ihnen im selben Haushalt leben oder sie betreuen. Ihre Impfung dient vor allem auch dem Schutz der Risikopersonen.

  • Menschen mit einem "erhöhten beruflichen Risiko", wie das RKI es nennt. Das besteht zum Beispiel, wenn man im Gesundheitswesen arbeitet oder in einer Einrichtung mit viel Publikumsverkehr.

  • Menschen, die beruflich oder privat regelmäßig direkten Kontakt mit Schweinen, Geflügel, Wildvögeln und Robben haben, etwa in Nutztierhaltungen, Zoos, Tierparks, Tierheimen, Auffangstationen, Tierarztpraxen und Schlachthöfen.

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Grippesaison startet Anfang Oktober

Ab Anfang Oktober beginnen Grippeviren in der Bevölkerung zu zirkulieren – dieser Zeitpunkt markiert laut RKI den Start der Grippesaison. Im vergangenen Jahr begann sie früher. Die eigentliche Grippewelle schließt sich im Laufe dieser Saison an: In den letzten Jahren setzte sie meist um den Jahreswechsel herum ein und erstreckte sich über drei bis vier Monate.

Fachleute empfehlen daher eine Impfung im Zeitraum von Anfang Oktober bis Mitte Dezember. Sollte dieser Zeitraum verpasst werden, ist eine Nachholung auch zu Beginn der Grippewelle noch sinnvoll. Der Impfschutz greift allerdings nicht sofort, sondern benötigt etwa 10 bis 14 Tage, um sich vollständig aufzubauen.

Zahlt die Krankenkasse die Influenza-Impfung?

Für alle Personengruppen, denen die Stiko die Grippeimpfung explizit empfiehlt, müssen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten vollständig übernehmen. Für Personen ohne Empfehlung ist die Kostenübernahme gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben. Allerdings bieten die meisten großen Kassen die Impfung als freiwillige Satzungsleistung für alle Versicherten kostenfrei an. Nur sehr wenige Krankenkassen beschränken sich strikt auf die Stiko-Vorgaben. Während die Grippesaison in den Startlöchern steht, breitet sich in Deutschland das West-Nil-Virus aus.



Verwendete Quellen:

rki.de: Impfempfehlung

rnd.de: Grippeimpfung: Wer sollte sich impfen lassen? Und wann?

Nachrichtenagentur dpa

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