Listerien in BARD-Produkten
Fleisch-Rückruf wegen Brechdurchfall: Listerien in Schnitzeln von Edeka und Rewe
Aktualisiert:
von Joachim VonderthannWieder sind Listerien in Lebensmitteln entdeckt worden. Der Hersteller reagiert und warnt dringend vor dem Verzehr der abgepackten Fleischware.
Das Wichtigste in Kürze
In Hähnchen-Schnitzeln aus dem Supermarkt sind Listerien gefunden worden.
Die Produkte wurden in mehreren Bundesländern bei Edeka und Rewe verkauft.
Warum der Hersteller BARD dringend vor dem Verzehr der betroffenen Schnitzel warnt.
In bei Edeka und Rewe verkauften Hähnchen-Schnitzeln sind gefährliche Listerien entdeckt worden. Das Produkt stammt vom Hersteller BARD frische Küche GmbH. Die Bakterien-Erkrankung könne sich innerhalb von 14 Tagen nach einer Infektion in grippeähnlichen Symptomen mit Erbrechen, Durchfall und Fieberäußern, teilte BARD in einer Pressemitteilung mit. Besonders bei Schwangeren, Senior:innen und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem könnten sich schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.
Verkauf in zahlreichen Bundesländern
Dem Hersteller zufolge geht es um Hähnchen-Schnitzel (155 Gramm) mit der Bezeichnung "BARD, Premios, meine Mahlzeit". Dir Schnitzel wurde in einer transparenten Schale im Selbstbedienungs-Bereich verkauft und tragen die Chargen-Nummer 4292. Die betroffenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) lauten:
30.07.2024
31.07.2024
01.08.2024
04.08.2024
Bewi einer routinemäßigen Eigenkontrolle seien die "Listeria monocytogenes" in geringer Menge nachgeweisen worden, teilte BARD weiter mit. Das betroffene Produkt wurde dem Hersteller zufolge unmittelbar aus dem Verkauf genommen. Vor dem Verzehr wird dringend abgeraten. Kund:innen könnten die Schnitzel im Supermarkt zurückgeben und bekämen den Kaufpreis erstattet - auch ohne Kassenbon.
Der Verkauf der verunreinigten Hähnchen-Schnitzel erfolgte laut dem Portal "Produktwarnung.eu" bei Edeka-Filialen in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Bei Rewe sind Niederlassungen in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und dem Saarland betroffen.
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