Überschwemmungen

Schwere Unwetter treffen Italien: Diese beliebten Urlaubsregionen sind betroffen

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von Valentin Kronberger

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Tote bei schweren Unwettern in Spanien (20. Oktober)

Videoclip • 27 Sek • Ab 12


Starkregen, Überschwemmungen und ein Erdrutsch: Italien erlebt heftige Unwetter. So ist die Lage in den betroffenen Regionen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwoch (21. Oktober) verwüstete das Sturmtief "Adam" Teile von Italien.

  • In vielen Gebieten gelten Warnstufen – auch in beliebten Urlaubsregionen.

  • Überschwemmungen sorgen in Italien für Chaos und Schulen müssen geschlossen werden.

Das Sturmtief "Adam", das bereits in Spanien für Verwüstung gesorgt hat, zieht am Mittwoch (21. Oktober) über Italien. Das Unwetter sorgt laut einem Bericht von "T-Online" für Starkregen. Demnach hat der Zivilschutz für folgende Regionen die zweithöchste Warnstufe ausgerufen:

  • Ligurien

  • Venetien

  • Latium

  • Kampanien

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In diesen Regionen gilt die gelbe Warnstufe

Die höchste Warnstufe hat der italienische Wetterdienst laut dem Bericht in Friaul-Julisch Venetien und Piemont ausgerufen. Die gelbe Warnstufe betreffe folgende Gebiete – darunter auch beliebte Urlaubsregionen:

  • Trentino-Südtirol

  • Toskana

  • Umbrien

  • Abruzzen

  • Molise

  • Apulien

  • Basilikata

  • Kalabrien

  • Sizilien

  • Teilgebiete der Lombardei und der Emilia-Romagna

Die Bevölkerung werde von der italienischen Luftwaffe gewarnt: "Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen, bleiben Sie wachsam und befolgen Sie die Hinweise der Behörden. Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Wettervorhersage und stellen Sie sich auf erhebliche Einschränkungen im Alltag ein. Reisen Sie nur, wenn die Fahrt unbedingt notwendig ist."


Überschwemmungen schließen Personen in Autos ein

Die Lage in Italien ist ernst: Auf Sardinien wurden laut "T-Online" Autofahrer:innen von Überschwemmungen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen. Auch weiter nördlich in Campo nell'Elba, das zwischen der Insel Elba und Livorno liegt, kämpfe der Zivilschutz gegen die Wassermassen – innerhalb von nur einer Stunde fielen dort 40 Millimeter Regen.

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Ein Erdrutsch blockierte dem Bericht zufolge in Ligurien die Aurelia-Straße zwischen Celle Ligure und Albissola Marina, was dort zu einer Sperrung führte. Ebenfalls seien mehrere Geschäfte in Genua durch Überschwemmungen beschädigt worden.

Schulen müssen geschlossen werden

Die Unwetter haben auch zahlreiche Schulschließungen zur Folge. Auf den Inseln Ischia und Procida sowie in La Spezia und Anzio bleiben dem Bericht zufolge die Schulen am Mittwoch zu. Mehrere Gemeinden in Piemont hätten auch mit Schließungen reagiert.


Nächste Unwetter bereits erwartet

Für Italien kündigt sich laut dem Bericht schon das nächste Unwetter an. Am Freitag (23. Oktober) soll das nächste Tief schnell mit Schauern und Gewitter von West nach Ost über das Land ziehen. Vor allem Norditalien und die Toskana seien davon betroffen.


Verwendete Quellen:

t-online: "Unwetter treffen Italien – Erdrutsch kappt Küstenroute"

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