Großeinsatz

Feuer-Drama am Kaiserdamm: Bar brennt komplett aus – 21 Menschen verletzt

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

:newstime

Warum "Zombiefeuer" so schwer zu bekämpfen sind (18. August)

Videoclip • 01:08 Min • Ab 12


Ein verheerender Brand in einer Bar in Berlin-Charlottenburg hat 21 Menschen verletzt, drei davon schwer. Mehr als 110 Feuerwehrkräfte waren im Großeinsatz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Brand in einer Bar in Berlin-Charlottenburg wurden 21 Menschen verletzt, drei davon schwer.

  • Mehr als 110 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, nachdem sich dichter Rauch in einem Wohngebäude mit Pflege-Wohngemeinschaften ausgebreitet hatte.

  • Die Brandursache ist noch unklar.

Ein verheerender Brand in einer Bar am Kaiserdamm hat am Morgen einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst. Insgesamt 21 Menschen erlitten Verletzungen durch Rauchgase. Drei Betroffene wurden so schwer verletzt, dass sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Dichter Rauch zieht durch das Gebäude

Gegen 7.40 Uhr ging bei der Feuerwehr der Alarm ein. Als die Einsatzkräfte an der Bar in Höhe des Sophie-Charlotte-Platzes eintrafen, hatte sich der Brand bereits zu einem folgenschweren Ereignis entwickelt: Die Flammen hatten das Lokal vollständig zerstört, während sich dichter Rauch bis in den Hausflur des Gebäudes ausbreitete.

Für die Bewohner:innen entstand dadurch eine erhebliche Gefahr. Gerade für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen kann das Einatmen giftiger Rauchgase besonders schwerwiegende Folgen haben. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers erlitten sämtliche Verletzten Rauchgasvergiftungen.

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Feuerwehr löst Massenanfall von Verletzten aus

Angesichts der bedrohlichen Situation reagierte die Feuerwehr mit umfangreichen Maßnahmen. Mehr als 110 Einsatzkräfte rückten an. Zudem wurde ein sogenannter "Massenanfall von Verletzten" (MANV) ausgerufen. Diese besondere Einsatzlage sorgt dafür, dass zusätzliche Rettungskräfte und medizinische Versorgungsmittel mobilisiert werden.

Die Entscheidung sei aufgrund mehrerer Risikofaktoren gefallen, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Ausschlaggebend waren die starke Rauchentwicklung, die besondere Schutzbedürftigkeit der Bewohner:innen sowie die frühe Tageszeit.

Insgesamt mussten 21 Menschen medizinisch versorgt werden. Drei von ihnen kamen mit schweren Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Mittlerweile ist das Feuer wieder gelöscht. Wie das Feuer in der Bar ausbrechen konnte, steht bislang nicht fest. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Brand hat in der Bar schwere Spuren hinterlassen.

Bild: Jens Kalaene/dpa



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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