Orkanböen und Starkwind erwartet

Gleich zwei Herbststürme im Anflug: Deutschland muss sich auf heftige Böen einstellen

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Gleich zwei Stürme im Anflug auf Deutschland

Videoclip • 01:06 Min • Ab 12


Erst Sturm "Austen", dann das nächste kräftige Tief: Deutschland muss sich auf ein turbulentes Herbstwochenende einstellen. Bereits am Freitag drohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. Doch damit ist das Schlimmste möglicherweise noch nicht überstanden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland muss sich auf zwei aufeinanderfolgende Herbststürme einstellen, die ab Freitag kräftigen Wind und Regen mitbringen sollen.

  • Sturm "Austen" könnte an der Nordsee Böen von bis zu 110 km/h erreichen, bevor am Sonntag das nächste kräftige Tief folgt.

  • Besonders im Norden und Nordwesten drohen schwere Sturmböen, während auch in anderen Landesteilen mit Regen und starkem Wind zu rechnen ist.

Deutschland steht ein turbulentes Herbstwochenende bevor! Gleich zwei kräftige Sturmtiefs nehmen Kurs auf die Bundesrepublik. Schon am Freitag könnte es vielerorts ungemütlich werden. Doch Meteorolog:innen warnen: Der zweite Sturm am Sonntag könnte noch stärker ausfallen.

Den Anfang macht das Orkantief "Austen", das von den Britischen Inseln Richtung Deutschland zieht. Bereits am Freitagmorgen sollen die ersten Ausläufer eintreffen. Im Laufe des Tages breitet sich das stürmische Wetter weiter aus. Dabei werden Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erwartet. Besonders heftig könnte es an und auf der Nordsee werden. Dort sind laut Prognose sogar Böen von bis zu 110 km/h möglich.

Deutschland steht ein stürmisches Wochenende bevor. Besonders an den Küsten und in höheren Lagen drohen kräftige Windböen. (Symbolbild)

Bild: Silas Stein/dpa/Symbolbild


Nach Sturm "Austen" droht bereits das nächste Unwetter

Am Samstagmittag soll "Austen" weiter in Richtung Dänemark und Ostsee ziehen und allmählich an Kraft verlieren. Eine längere Wetterberuhigung ist allerdings nicht in Sicht. Denn schon in der Nacht zum Sonntag entwickelt sich nördlich der Britischen Inseln ein weiteres kräftiges Tiefdruckgebiet.

Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnte dieses sogar stärker ausfallen als sein Vorgänger. Auch Deutschland bekommt die Ausläufer zu spüren. "An der Nordsee wird es am Sonntag sehr unangenehm. Man muss mit schweren Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h rechnen", erklärt DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn gegenüber der "Bild".


Besonders Norden und Westen betroffen

Neben kräftigem Wind bringt das zweite Sturmtief auch reichlich Regen mit. Dieser soll am Sonntag von Westen nach Osten über Deutschland ziehen. Am Nachmittag und Abend gehen die Niederschläge im Westen und Nordwesten zunehmend in einzelne Schauer über. Gleichzeitig frischt der Süd- bis Südwestwind deutlich auf.

"Die Temperaturen erreichen 9 bis 15 Grad. Der Süd- bis Südwestwind legt weiter zu. Vor allem im Westen und Nordwesten sind starke bis stürmische Böen zu erwarten, an den Küsten und in Gipfellagen auch Sturmböen", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber der "Bild". Besonders an den Küsten und in höheren Lagen ist damit Vorsicht geboten.

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Vor den Stürmen zeigt sich das Wetter noch wechselhaft

Bereits am Donnerstag präsentiert sich das Wetter in Deutschland von zwei Seiten. Südlich der Donau dürfen sich die Menschen stellenweise über Sonnenschein freuen. In vielen anderen Regionen dominieren dagegen dichte Wolken. Besonders rund um die Eifel bleibt es grau.

Während der Regen im Osten zunächst nachlässt, ziehen von Westen und Nordwesten bereits neue Schauer heran. Bis zum Abend erreichen diese auch Berlin und Vorpommern. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 17 Grad, in den Bergen werden rund 10 Grad erwartet.

Dazu weht ein mäßiger bis frischer Südwestwind. An der Nordsee und im Bergland kann es zeitweise bereits stürmisch werden, bevor der Wind später nachlässt. Die kurze Wetterberuhigung dürfte allerdings nicht lange anhalten: Ab Freitag bestimmen die beiden Herbststürme das Wettergeschehen.



Verwendete Quellen:

Bild: "Wann uns die Unwetter erreichen:Gleich zwei Stürme im Anflug!"

DWD

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