Verheerender Starkregen

Teile Südfrankreichs überflutet: Drei Tote bei schweren Unwettern

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

:newstime

Naturkatastrophen richten Rekordschäden an (29. Juli)

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


Heftiger Starkregen hat in Teilen Südfrankreichs für Überschwemmungen gesorgt. Es gibt drei Todesopfer. Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

Drei Menschen haben aufgrund der heftigen Regenfälle in Südfrankreich ihr Leben verloren. Wie die Zeitung "La Provence" unter Verweis auf die Behörden berichtet, handelt es sich bei den Toten um eine 86-jährige Frau sowie eine 26-Jährige. Beide wurden in Lançon-Provence ertrunken in einem Keller aufgefunden. Zudem verstarb in Saint-Mitre-les-Remparts eine 75 Jahre alte Person bei den schweren Unwettern. Eine Person wurde nach Informationen von "La Provence" verletzt.

Die Städte Arles und Saint-Martin-de-Crau waren vom Extremwetter besonders betroffen. Insgesamt 250 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Am Donnerstag (22. Oktober) soll Wasser aus den überfluteten Gebäuden abgepumpt werden – dafür werden weitere Einsatzkräfte des Zivilschutzes erwartet.

In der Nähe von Montpellier, in Lunel, watet ein Feuerwehrmann durch die Wassermassen.

Bild: Sylvain Thomas/AFP/dpa


Am Mittwochabend (21. Oktober) teilte die Präfektur des Departements Bouches-du-Rhône in Marseille mit, dass die Bevölkerung mit Stromausfällen sowie Verkehrsbehinderungen rechnen muss. Demnach waren Straßen blockiert, Bahnlinien konnten nicht wie gewohnt befahren werden. Auch das Telefonnetz war beeinträchtigt. Nur über eine Warn-App konnten die Menschen über die aktuellen Umstände informiert werden.

Auch in den News:


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

La Provence: "Intempéries dans les Bouches-du-Rhône : 3 morts, de nouveaux renforts déployés... le point sur la situation"

Mehr entdecken