Pflege-Tipp

Zahnpasta-Check: Zahnärztin verrät "extrem wichtigen" Inhaltsstoff

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Deutschlands Zähne werden immer gesünder (25. September)

Videoclip • 01:42 Min • Ab 12


Fluorid – ja oder nein? Eine Zahnärztin erklärt, warum der Inhaltsstoff aus ihrer Sicht in keiner Zahnpasta fehlen darf, welche Produkte sie eher meiden würde und welcher Tipp mindestens so wichtig ist wie das Putzen.

Ein Griff ins Badregal und schon landet die vermeintlich beste Zahnpasta im Einkaufswagen. Doch worauf kommt es bei der Wahl wirklich an? Für die Zahnärztin Dr. Jana Noder ist die Antwort eindeutig: "Fluorid ist in meinen Augen essenziell und damit extrem wichtig für eine Zahnpasta, wenn nicht die wichtigste Zutat einer Zahnpasta", sagt sie gegenüber :newstime.

Vor allem für den Kariesschutz brauche man den Wirkstoff. Eine gute Zahnpasta zeichne sich für sie aber noch durch etwas anderes aus: Sie dürfe nicht zu abrasiv sein, so wie "viele Weißmacher-Zahnpasten". Diese könnten laut Noder "die Oberfläche von dem Zahn sehr schädigen".

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Empfindliche Zähne? Diese Inhaltsstoffe solltest du meiden

Bei empfindlichen Zähnen rät die Expertin von Weißmacher-Produkten ausdrücklich ab, weil sie "sehr abrasiv" seien. Auch beim Blick auf die Inhaltsstoffe sollten Verbraucher:innen aufmerksam sein: Noder zufolge muss darauf geachtet werden, dass "kein Titandioxid in den Zahnpasten enthalten ist und auch kein SLS (Natriumlaurylsulfat)".

Sensitivzahnpasten empfiehlt sie vor allem Patient:innen mit Zahnfleischrückgang, bei denen die Zahnhälse freiliegen. Auch wer bei Kaffee oder Eis auf thermische Reize empfindlich reagiere, könne davon profitieren.

Dieser Tipp ist bei der Mundpflege "das A und O"

Ihr wichtigster Tipp gilt allerdings nicht der Tube: "Zwischenraumpflege ist das A und O", betont die Zahnärztin. Zahnseide sei "mindestens genauso wichtig wie das Zähneputzen". Ob Hand- oder elektrische Zahnbürste, entscheidend sei am Ende die Putztechnik.

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