Mega-Projekt

Legendärer 2CV rollt zurück: Citroën plant Comeback der Ente als Elektroauto

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von Emre Bölükbasi

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E-Auto-Prämie übertrifft Erwartungen (5. Oktober)

Videoclip • 32 Sek • Ab 12


Sie war weg, über drei Jahrzehnte lang. Jetzt kehrt die berühmteste Ente der Automobilgeschichte zurück – und tauscht Vergaser gegen Elektromotor. Paris bekommt seinen Kult-Kleinwagen wieder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der legendäre Citroën 2CV kehrt als vollzeitelektrische Designstudie auf den Pariser Autosalon zurück.

  • Das seriennahe E-Modell soll in zwei Jahren für rund 15.000 Euro auf den Markt kommen und Reichweiten von bis zu 300 Kilometern bieten.

  • Dabei setzt der Hersteller auf charmante Retro-Details wie ein Faltdach, die typische Revolver-Schaltung und gepolsterte Eiertaschen.

Auf dem Pariser Autosalon von Montag (12. Oktober) bis Sonntag (18. Oktober) will Citroën die Neuauflage des legendären 2CV enthüllen – jetzt als elektrisches Fahrzeug für das 21. Jahrhundert. Noch handelt es sich dabei um ein Projekt, doch es könnte das Comeback einer Ikone sein, die 1948 erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde und bis 1990 über fünf Millionen Mal gebaut wurde.

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Vom Studiomodell zur Serienreife

Citroën hat konkrete Pläne: Innerhalb von zwei Jahren soll die neue Ente den Sprung in die Serienproduktion schaffen. Dort will der französische Hersteller erneut das Volk ansprechen – genau wie beim Original. Das Preisziel ist dabei so klar wie ambitioniert: Rund 15.000 Euro soll der Seriennachfolger kosten.

Möglich wird dieser niedrige Einstiegspreis durch die geplante Einordnung in die neue EU-Fahrzeugkategorie M1E, die speziell auf die Förderung elektrischer Kleinwagen aus Europa abzielt und noch der Zustimmung der EU bedarf.

Bereits im Mai 2026 hatte Stellantis-Konzernmutter erste Details auf einer Investorenkonferenz in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan bekanntgegeben – darunter das Versprechen, an Kernwerten wie Erschwinglich­keit, geringem Gewicht und hoher Alltagstauglichkeit festzuhalten.

Als Produktionsstandort hatte Stellantis das Fiat-Werk Pomigliano bei Neapel im Blick, wo ein neues E-Modell für zwei Konzernmarken gefertigt werden soll. Als Vorbild dienen japanische Kei-Cars – kompakte, vollwertige Alltagsfahrzeuge mit beschränkter Größe und Leistung.

Citroën will seine legendäre Ente als Elektroauto zurückbringen.

Bild: REUTERS


Klein, aber mit großer Geschichte

Die gezeigte Studie ist mit 3,67 Metern sogar etwas kürzer als das Original. Beim Antrieb hält sich Citroën noch bedeckt, nennt aber eine angestrebte Reichweite zwischen 200 und 300 Kilometern.

Umso detailverliebter präsentieren sich die Entwickler:innen beim Design: Das aufrollbare Faltdach kehrt ebenso zurück wie die markante Revolver-Schaltung im Armaturenbrett. Und auch ein Detail, das die Ente zur Legende gemacht hat, findet sich wieder – die gepolsterten Türtaschen für den Eiertransport. Denn unbeschadet einen Korb Eier über holprige Wege zu befördern war einst eine der zentralen Entwicklungsanforderungen an den Ur-2CV.


Ein Jubiläum als Startschuss

Das Timing ist kein Zufall: Fast auf den Tag genau 80 Jahre nach der Weltpremiere 1948 soll der neue 2CV in Serie gehen. Für Citroën ist das mehr als Nostalgie – es ist der Versuch, in einer Zeit steigender E-Auto-Preise mit einem Volksauto-Konzept wieder Geschichte zu schreiben.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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