Einmischung beim EU-Austritt

Großbritanniens Premierminister Andy Burnham: Russland hat Brexit-Wahl manipuliert

Veröffentlicht:

von Valentin Kronberger

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Andy Burnham: Wie tickt er? (21. Juli)

Videoclip • 04:35 Min • Ab 12


Der britische Premierminister Andy Burnham bestätigt klar: Russland hat sich in das Brexit-Referendum eingemischt. Jetzt warnt er auch Deutschland.

Das Wichtigste in Kürze

  • Großbritanniens Premier Andy Burnham bestätigt: Russland hat das Brexit-Referendum vor zehn Jahren beeinflusst.

  • Wie genau das passiert ist, bleibt allerdings unklar.

  • Burnham warnt auch Deutschland vor russischen Einmischungen.

Russland hat sich in das Brexit-Referendum vor zehn Jahren eingemischt, bestätigt der britische Premierminister Andy Burnham. Bisher hatte sich noch kein Regierungschef so klar geäußert. Burnham erklärte in dem Podcast "The Rest Is Politics", er habe auf Nachfrage die eindeutige Antwort "Ja, das gab es" aus der Regierungszentrale erhalten.

Auch in den News:

Russlands Beteiligung schon lange Thema

Schon seit Langem wird über eine russische Einmischung spekuliert. Wie genau die Intervention ablief, sagte Burnham allerdings nicht. Auch bei seinem Besuch in Berlin vergangene Woche sprach er das Thema bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an – und habe darauf hingewiesen, dass auch in Deutschland sicherlich russische Desinformation die Politik beeinflusse.


Burnham warnt Deutschland vor Einmischung

Weiter warnte der britische Premierminister Deutschland und Frankreich: "Es ist jetzt wichtig, diese Dinge klar und deutlich festzuhalten. Ich glaube, dass dies den Wählerinnen und Wählern in Deutschland und Frankreich dabei hilft zu verstehen, dass einige dieser politischen Entwicklungen von unseren Gegnern, insbesondere Russland, gezielt angestoßen werden."

Vor zehn Jahren stimmten die Brit:innen knapp für den EU-Austritt ab. Vollzogen wurde der Brexit schließlich 2020. Burnham bezeichnete das als einen "katastrophalen Fehler", einen Wiedereintritt schließt er allerdings nicht aus.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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