Krieg gegen Israel
Vertieft der Iran die militärische Zusammenarbeit mit China?
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von dpaDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi sieht Potenzial in der Beziehung zu Peking.
Bild: Vahid Salemi/AP/dpa
Aktuell ruhen die Waffen - und Teheran und Peking sprechen über Irans Krieg gegen Israel. Ein Außenministertreffen zeigt: Offenbar will der Iran auch die militärische Zusammenarbeit mit China vertiefen.
Irans Außenminister hat sich mit seinem chinesischen Kollegen über den Krieg gegen Israel ausgetauscht. Abbas Araghtschi informierte Chinas Außenminister Wang Yi über den neuesten Stand der Entwicklungen nach Inkrafttreten der Waffenruhe, wie sein Ministerium mitteilte. Die Diplomaten berieten sich am Rande eines Außenministertreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) demnach auch über "Chancen und Potenziale zur Entwicklung der Beziehungen".
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Nach dem zwölftägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni wolle Teheran offenbar die militärische Zusammenarbeit mit China ausbauen, heißt es in einer aktuellen Analyse des Instituts für Kriegsstudien (ISW). Medienberichten zufolge prüft die iranische Regierung konkret den Kauf chinesischer Kampfflugzeuge zur Modernisierung der veralteten Luftwaffe. Berichte über den Erwerb chinesischer Flugabwehrsysteme wies das Außenministerium in Peking hingegen zurück.
Wegen harter internationaler Sanktionen hat Irans Führung in den vergangenen Jahren neben dem Ausbau der heimischen Rüstungsindustrie vor allem auf militärische Kooperation mit Russland gesetzt. Seit langem bemüht sich Teheran um den Erwerb moderner russischer Su-35-Kampfjets – bislang ohne Erfolg. Eine umfassende militärische Partnerschaft zwischen China und dem Iran gilt unter Beobachter:innen noch als unwahrscheinlich.
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