Mehrere Tote

Angriffe auf zivile Ziele: US-Bomben treffen wohl Weizensilo und Fabrik im Iran – mehrere Tote

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

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Trump stellt Iran neues Ultimatum

Videoclip • 40 Sek • Ab 12


Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. Bei amerikanischen Luftangriffen wurden laut Teheran zahlreiche Menschen getötet. Unter den getroffenen Zielen: ein Weizensilo.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA haben ihre Luftangriffe im Süden des Irans massiv verschärft und dabei auch zivile Infrastruktur getroffen.

  • Als Reaktion feuerte der Iran Raketen in der Region ab, von denen Jordanien drei abfangen konnte.

  • Angesichts drohender neuer US-Militärschläge drohen die Revolutionsgarden nun mit einer Totalblockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus.

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nach einer Woche intensiver gegenseitiger Angriffe hat das US-Militär seine Offensive gegen den Iran am Mittwochmorgen (15. Juli) deutscher Zeit nach sieben Stunden beendet – vorerst. Doch US-Präsident Donald Trump kündigte bereits heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an und drohte dem Iran erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur.

Zivile Opfer und getroffene Infrastruktur

Die jüngsten US-Angriffe forderten nach iranischen Regierungsangaben mindestens 30 Menschenleben im Süden des Landes, mehr als 260 weitere wurden verletzt. Besonders brisant: Unter den getroffenen Zielen befand sich demnach auch zivile Infrastruktur. In der südwestlichen Provinz Chusestan sei ein Weizensilo bombardiert worden, in der westlichen Provinz Ilam traf das US-Militär offenbar eine Mineralwasserfabrik. Zudem kamen sieben Soldat:innen bei einem Luftangriff im Südosten des Landes ums Leben.

Jordanien fängt iranische Raketen ab

Als Reaktion auf die amerikanischen Angriffe feuerten Irans Revolutionsgarden Raketen und Kamikazedrohnen auf Ziele in der gesamten Golfregion. Jordanien meldete am Morgen, drei Raketen abgeschossen zu haben. Die jordanischen Streitkräfte betonten, es habe weder Opfer noch Schäden gegeben. Auch in Kuwait und Bahrain waren die Luftabwehrsysteme im Einsatz – die iranischen Streitkräfte zielten dort nach eigenen Angaben auf US-Militäreinrichtungen, darunter Flugabwehrstellungen, Logistikdepots und Treibstofftanks.

Auch in den News:

Drohung mit Totalblockade

Die Revolutionsgarden verschärften ihre Rhetorik weiter und drohten mit der Unterbindung sämtlicher Energieexporte durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus. Der Export von Erdöl und Erdgas sei "entweder für alle oder für niemanden", hieß es in einer nächtlichen Mitteilung. Die Meerenge gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Energietransport und wurde kürzlich vom Iran wieder gesperrt.



Rahmenabkommen hinfällig

Der Konflikt war vor einer Woche erneut eskaliert, nachdem iranische Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackiert hatten. Ein Mitte Juni vereinbartes Rahmenabkommen, das den Weg für ein dauerhaftes Kriegsende ebnen sollte, hat nach Ansicht beider Seiten inzwischen keinen Bestand mehr. Trump hatte die seit Anfang April geltende Waffenruhe vergangene Woche für beendet erklärt.

Seitdem greifen die USA den Iran immer wieder an. Teheran wiederum hat erneut Ziele in der Golfregion im Visier.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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