Kampf gegen Drogenkartelle

Trump nach Gangster-Liquidierung: "Drogenbarone gehören in die Hölle"

Veröffentlicht:

von Damian Rausch

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Donald Trump wird 80: Ein Leben zwischen Erfolg und Skandalen

Videoclip • 01:44 Min • Ab 12


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Eine Gang, die mordet, dealt und Menschen verschleppt – und trotzdem jahrelang ungestört operierte. Tren de Aragua steckt hinter Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Menschenhandel und gilt in den USA offiziell als Terrororganisation. Jetzt hat Washington ihren Anführer ins Visier genommen – mit tödlichen Konsequenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Chef einer der brutalsten Gangs der Welt ist tot.

  • Das US-Militär hat Niño Guerrero liquidiert – und Trump macht klar: Das war erst der Anfang.

  • Guerrero war der Anführer von Tren de Aragua – einer venezolanischen Terrorgang, die in Drogenhandel, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt ist.

Der Anführer einer der gefährlichsten Gangs der Welt ist tot. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge hat das US-Militär Niño Guerrero getötet – den Kopf der venezolanischen Terrorbande Tren de Aragua. Präsident Donald Trump verkündete den "schnellen und tödlichen Angriff" persönlich auf seiner Plattform Truth Social und bezeichnete die Gang als „eine der blutrünstigsten Terrororganisationen der Welt".

Guerreros Bande ist tief in Drogenhandel, Schutzgelderpressung und Menschenhandel verstrickt – und längst nicht mehr nur in Venezuela aktiv. Die Tren de Aragua hat sich in ganz Lateinamerika und den USA ausgebreitet, weshalb Trumps Regierung sie offiziell als ausländische Terrororganisation eingestuft hat.

Pikant: Laut Trump soll die venezolanische Regierung den Angriff aktiv unterstützt haben – eine ungewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Washington und Caracas. Wo und wann genau der Einsatz stattfand, ließ Trump offen.

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Trumps brutale Warnung an alle Drogenbarone

In seinem Post verbreitete Trump auch ein kurzes Video, das einen Luftangriff auf ein Haus zu zeigen scheint. Nach dem Einschlag eines Projektils ist zunächst ein Feuerball zu sehen, dann steigen dicke Rauchwolken auf.

Trump schrieb, "die Terroristen von Tren de Aragua können sich in Venezuela oder sonst wo nicht mehr verstecken". Die USA würden die "schändlichen Mörder und Drogenbarone jederzeit finden und sie in die Tiefen der Hölle schicken, wo sie hingehören".

Die US-Justiz hatte Guerrero - mit vollem Namen Hector Rusthenford Guerrero Flores - im Dezember in Abwesenheit angeklagt. Für seine Ergreifung wurde eine Belohnung von 5 Millionen US-Dollar ausgelobt. Staatsanwalt Jay Clayton bezeichnete Guerrero damals als den Drahtzieher hinter der Entwicklung von Tren de Aragua von einer in Gefängnissen aktiven Bande hin zu einer "internationalen terroristischen Organisation".



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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