Katastrophen

Waldbrände in Spanien: NRW-Feuerwehr greift ein

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Klimawandel facht Brände an

Videoclip • 01:44 Min • Ab 12


Die Helfer aus Deutschland legen sofort mit ihrer Arbeit los. Als Erstes suchen sie nach verbliebenen Glutnestern. Außerdem müssen sie ihre Unterkunft vorbereiten und einrichten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Feuerwehr aus NRW startet in Spanien sofort mit der Brandbekämpfung.

  • Starker Wind erschwert die Löscharbeiten vor Ort.

  • Die Einsatzkräfte sind in einem ehemaligen Kloster untergebracht.

Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen sind in Spanien eingetroffen, um bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände zu helfen. Nach ihrer Ankunft soll das erste Team sofort zu den Einsatzorten aufbrechen, erklärte Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn.

Die Waldbrandeinheit aus NRW war bereits am Donnerstag in Richtung der Provinz Zamora im Nordwesten Spaniens gestartet. Insgesamt sind 56 Einsatzkräfte mit 21 Fahrzeugen im Einsatz. Spanien hatte die Unterstützung über den EU-Katastrophenschutzmechanismus angefordert.

Mehrere Tage im Kloster

Vor Ort sind die Auswirkungen der Brände deutlich sichtbar. Über dem Einsatzgebiet steigen Rauchwolken auf, während Löschflugzeuge und Hubschrauber im Dauereinsatz sind. Das Feuer breitet sich in einer bergigen, ländlichen Region aus, wobei auffrischender Wind die Flammen immer wieder anfacht. Deshalb sollen die deutschen Einsatzkräfte sofort mit den Löscharbeiten beginnen.

Zunächst suchen sie den Waldboden und die Bäume nach versteckten Glutnestern ab, um das Gebiet zu sichern. Währenddessen richtet das zweite Team die Unterkunft in einem ehemaligen Kloster ein. Dort stehen unter anderem Schlafplätze, Sanitäranlagen und ein großer Speisesaal zur Verfügung, sodass sich die Feuerwehrleute auf ihren mehrtägigen Einsatz vorbereiten können.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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