Erfurter Parlament
Misstrauensantrag: Björn Höcke scheitert gegen Mario Voigt im Thüringer Landtag
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Höcke will Wagenknecht an Thüringens Spitze (13. August)
Videoclip • 01:02 Min • Ab 12
Ein vom AfD-Landesfraktionschef Höcke angeleiertes Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Voigt (CDU) blieb erneut erfolglos. So stimmten die Erfurter Abgeordneten ab.
Erneut hat ein Misstrauensantrag des Thüringer AfD-Landtagsfraktionschefs Björn Höcke gegen Regierungschef Mario Voigt (CDU) nicht die Anzahl erforderlicher Stimmen erhalten. Insgesamt 45 Ja-Stimmen hätte Höcke für eine erfolgreiche Kandidatur für das Ministerpräsidentenamt im Erfurter Landtag gebraucht – der AfD-Rechtsextremist erhielt 33, es gab drei Enthaltungen.
Es war bereits der zweite Versuch der AfD-Fraktion in diesem Jahr, Voigt des Amtes zu entheben. Bereits im Februar gab es hierfür keine Mehrheit.
Anlass für das Misstrauensvotum war wieder die Aberkennung von Voigts Doktortitel an der TU Chemnitz. Ein Widerspruch des CDU-Mannes blieb ohne Erfolg. Eine Mehrheit der Abgeordneten im Thüringer Landtag hätte für einen Nachfolger stimmen müssen, um Voigt das Misstrauen auszusprechen.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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