"Verräter"

CSU-Landesgruppenchef: Zusammenarbeit mit "Erzfeind" AfD unvorstellbar

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von Reuters

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CSU erklärt AfD zum "Erzfeind"

Videoclip • 01:09 Min • Ab 12


Die CSU grenzt sich scharf von Deutschlands rechter Partei ab. Die AfD sei "der Erzfeind", betont CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann auf einer Klausurtagung in Bayern.

Das Wichtigste in Kürze

  • CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat sich zur Zusammenarbeit mit der AfD geäußert.

  • Dabei fand er harte Worte gegen die rechte Partei.

  • Eine Zusammenarbeit mit der AfD kann er sich nicht vorstellen.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat die Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD mit ungewöhnlich scharfen Worten bekräftigt. "Es wird dort keine Zusammenarbeit geben", sagte Hoffmann am Dienstag bei der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon vor Journalist:innen. "Und zwar deswegen, weil die AfD aus Sicht der Union - und ich sag das in dieser Deutlichkeit, meine Damen, meine Herren - nichts weniger ist als der Erzfeind."

Denn die AfD verrate im Kern all das, "was dieses Land groß gemacht hat, und woran die Union, meine Damen, meine Herren, jemals geglaubt hat".

Frankreich und Großbritannien treibende Kräfte

Hoffmann nannte die Anbindung Deutschlands an den Westen, seine Verankerung in der Nato und den EU-Binnenmarkt. "Und Erzfeinde muss man bekämpfen, weil sie wollen einen zerstören", sagte Hoffmann. "Und mit jemandem, der einen zerstören will, kann man nicht zusammenarbeiten."

CSU-Politiker hatten die AfD wiederholt mit ähnlicher Begründung scharf kritisiert. So hatte der CSU-Vorsitzende Markus Söder die AfD als "Feind" und mit Blick auf die Positionen von AfD-Politikern zum russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Verräter" und "Hofnarren Putins" bezeichnet.

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